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AKTE SYLT – Tod im Watt

(35 Kundenbewertungen)

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Kategorie:

Beschreibung

📖 Kurzinhalt:

Als Sylts berühmtester Wattführer Arne Nissen tot im Schlick gefunden wird, gehen alle von einem tragischen Unglück aus. Bis die Obduktionsergebnisse offenbaren: Es war Mord!

Kriminalhauptkommissarin Janna Jahnke und ihre junge Kollegin Lene Thamsen übernehmen den Fall. Gemeinsam decken sie auf, dass die Insel-Ikone ein gefährliches Netz aus Lügen gesponnen hat und neben vielen Bewunderern auch eine ganze Menge Feinde hatte.

Als ein zweiter Toter gefunden wird, steigt der Druck für die Ermittlerinnen enorm. Janna und Lene müssen erkennen, dass der Täter vermutlich die ganze Zeit schon unter ihnen weilte und sich perfekt zu tarnen weiß.

Ihnen bleibt nur wenig Zeit, um das tödliche Geheimnis zu lüften, das die Opfer verband, bevor die eisige Nordsee einen weiteren Toten fordert.

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35 Bewertungen für AKTE SYLT – Tod im Watt

  1. NicoleK1975

    Habgier und Arroganz.

    Janna und Lene arbeiteten gerade an einer Einbruchserie. Als sie endlich einen Hinweis fanden, wurde eine Leiche im Watt gefunden. Es handelte sich um Arne Nissen, den Wattkönig, der hier draußen niemals ertrinken würde…

    Nele Bruun hat einen angenehmen Schreibstil, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Es war mein 18. Werk dieser Autorin und ich habe mich sofort wieder wohl gefühlt. Die einzelnen Charaktere waren mir mit wenigen Ausnahmen sympathisch.

    Janna ist Lenes Chefin, aber sie bevorzugte die gemeinsame Arbeit und behandelte sie als Partnerin. Lene hat mit Geistern aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen, aber Janna vertraute ihr.

    Der Tote sah sich als Inselretter, hatte dadurch mehr Feinde als Freunde. Aber mit der Zeit bekam seine Umweltfassade Risse. Er hat sich mit jedem angelegt, der in seinen Augen nicht richtig handelte. Zu seinen ärgsten Feinden gehörten Lasse Feddersen, der in der 5. Generation Schafzucht betrieb, Alexander Voss, der eine Hotelanlage bauen wollte und Silja Brandt, eine Naturschutzaktivistin. Bei den Befragungen tauchte noch jemand auf: ein anonymer Helfer, der gegen Nissen agiert hat.

    Die Zusammenarbeit zwischen Janna und Lene bekam Schwierigkeiten, als Janna sich auf die perfekten Indizien berief und den vermeintlichen Täter einknastete. Sie überging Lenes Einwände und erst als ein weiterer Toter auftauchte, bemerkte sie ihren Fehler. Das Vertrauen hing an einem seidenen Faden, aber trotzdem kamen sie professionell zu neuen Erkenntnissen. Und diese brachte Ungeheuerliches ans Licht.

    Am Ende wurde alles aufgelöst und es blieben keine Fragen offen. Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne.

  2. Botte

    Bemühter Kriminalroman

    Eigentlich möchte Lasse Feddersen nur das ausgebüxte Lamm Lotti im dichten Nebel finden. Stattdessen findet er jedoch Arne Nissen, Wattkönig von Sylt, tot im Watt. Ein neuer Fall für Janna Jahnke und Lene Thamsen. Nissen war ein sehr streitbarer Charakter, aber insbesondere mit dem Schafbauern Lasse ging es oft lautstark und existenzbedrohend zur Sache. Die Indizien sprechen eine erdrückende Sprache: Feddersen wird inhaftiert. Da wird ein weiterer Toter gefunden, Verbindungen zu Nissen sind schnell hergestellt. Die Ermittlungen müssen zurück auf Null.

    Ich finde es bemerkenswert, dass eine Autorin in ihren Möglichkeiten sich auszudrücken, so wandelbar sein kann, wie Frau Bruun es zeigt. Gerade habe ich Band 10 einer anderen Krimi-Reihe aus ihrer Feder gelesen, der mich gepackt und begeistert hat.

    Umso stärker ist für mich der Kontrast zu diesem Syltkrimi. Bereits der erste Teil der Reihe hat mich nur bedingt abholen können. Jetzt in Band zwei mühe ich mich regelrecht durch die Zeilen, stehe kurz vor dem Abbruch.
    Der Plot an sich ist gut, interessant, erfordert Hintergrundwissen, welches gut recherchiert ist, der Fall hat eine gewisse Tiefe, ein wenig Spannung ist da, Sylt ist eine wunderbare Bühne und es gibt auch kriminalistische Ermittlungsarbeit.
    Das Team Janna/Lene kann mich jedoch gar nicht überzeugen. Ständig dieses Zwischenmenschliche, dieses Zweifeln, nach Anerkennung streben; es sind Arbeitskolleginnen und keine Freundinnen, da muss mensch auch mal “aushalten” können. Da muss nicht jede Kleinigkeit diskutiert werden. Und Janna als Führungskraft… Aber abgesehen davon werden Fakten darüber hinaus regelmäßig mindestens einmal wiederholt, als würde dem Leser nicht zugetraut, er habe das beim ersten Lesen schon verstanden. Und den entscheidenden Hinweis habe ich sofort erkannt. Im Gegensatz zum Team. Genau wie in Teil eins der Reihe.

    Für mich endet diese Reihe hier. Wie gesagt: ich weiß, die Autorin kann es erheblich besser.

    Nele Bruun, Akte Sylt – Tod im Watt, Syltkrimi, eBook, FeuerWerke Verlag, 280 Seiten in der Print-Ausgabe, Erscheinungsdatum 21.07.2026

    P. S. Ein Fehler hat sich eingeschlichen. In der Reflexion von Janna Jahnke steht, Krüger habe Feddersen die Handschellen angelegt. Dies ist falsch. Das war Lene direkt vor Ort.

  3. Birv

    Mörderische Artefakte

    Sylt im tiefsten Winter.
    An einem besonders nebligen Morgen findet der Schafbauer Lasse Feddersen auf der Suche nach einem entlaufen Schaf im Watt die Leiche des auf Sylt sehr bekannten Wattführers Arne Nissen.
    Schnell gerät Feddersen unter Verdacht am Tode des Wattführers beteiligt gewesen zu sein, hatten die beiden doch so ihre Schwierigkeiten miteinander.
    Die Kommissarin Janna Jahnke und ihre Kollegin Lene Thamsen beginnen zu ermitteln und alles scheint wirklich auf den Schafbauern als Täter hinzuweisen. Doch schon bald wird ein zweiter Toter aufgefunden und Lasse Feddersen kann hier definitiv nicht der Mörder sein……

    Im zweiten Fall des Ermittlerduos Jahnke und Thamsen führt die Autorin Nele Bruun die Leserschaft diesesmal in die Welt von versunkenen Schätzen aus alten Zeiten.
    Ich kannte diese Serie bislang nicht, konnte aber auch ohne Vorkenntnisse gut in die Geschichte einsteigen.
    Die beiden Hauptcharaktere Janna und Lene ergänzen sich gut, einmal die schon erfahrene, immer äußerst korrekt handelnde Kommissarin Janna und auf der anderen Seite die relativ neu von der Schule kommende Lene, welche allerdings oft mehr aus dem Bauch heraus entscheidet. Beide Charaktere werden gut beschrieben und man kann sich in ihre Gefühle gut hineinversetzen. Auch der zu Unrecht verdächtigte Lasse Feddersen lässt die Lesenden tief in sein Inneres hineinblicken.

    Die nordfriesische, herbe Landschaft der Insel Sylt wird gut beschrieben und auch das Wattenmeer mit all seinen Eigenheiten vom Wattwurm bis zur Tide kommt nicht zu kurz.
    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, relativ kurze Kapitel mit jeweiligen Hauptaugenmerk auf entweder Janna oder Lene.
    Das Cover lässt einen sofort an die Küste denken und passt gut zum Genre.

    Ich habe diesen Sylt-Krimi gerne gelesen, er war spannend und ich wurde mit der Geschichte gut unterhalten.
    Vielen Dank an den Feuerwerke-Verlag und die Autorin für das Rezensionsexemplar.

  4. Martinchen

    Viele Indizien, keine Beweise

    Im dichten Nebel sucht Lasse Feddersen nach seinem Schaf und findet den toten Wattführer Arne Nissen. Die Obduktion ergibt, dass es Mord war und kein tragischer Unfall.

    Ich mag die Krimis von Nele Bruun, die spannend, unblutig und oft humorvoll geschrieben sind. Der erste Fall von Janna Jahnke und der jungen Lene Thamsen hat mir gut gefallen, so dass ich die beiden gern bei ihren neuen Ermittlungen begleiten wollte.

    Schnell legt sich Janna Jahnke auf einen Täter fest, zumal die Indizien eindeutig zu sein scheinen. Janna ist die Chefin, sieht sich aber auf gleicher Höhe mit ihrem Team. Hier scheint sie völlig überfordert zwischen dem Druck, schnell einen Täter finden zu müssen und Lenes fester Überzeugung, dass dieser Mann unschuldig ist. Ihr Verhalten führt dann auch folgerichtig zu einem Zerwürfnis, da offensichtlich beide Frauen ihr Verhältnis zueinander falsch interpretiert haben.

    Erst als ein zweiter Toter gefunden wird, wird klar, dass Lenes Überzeugung richtig war. Völlig unverständlich ist mir, warum einem wichtigen Hinweis, der zu Beginn der Ermittlungen zweimal explizit erwähnt wird, nicht nachgegangen wird. Übrigens scheint sich auch niemand aus dem Team daran zu erinnern. Sehr schade. Nele Bruun kann das besser.

    Der Schreibstil ist gut lesbar, die Morde werden nachvollziehbar und mit einem unerwarteten Motiv aufgeklärt.

    Fazit: eine gute Ausgangsidee für diesen Sylt-Krimi, der Luft nach oben hat

  5. Totto

    Der Syltkrimi „Akte Sylt – Tod im Watt“ von Nele Bruun startet mit der Leiche eines bekannten Wattführers im Watt. Die Ermittlerinnen Janna Jahnke und Lene Thamsen finden schnell heraus, dass es sich dabei um Mord handelt. Und dann graben sie tiefer im Schlick der Insel.

    Die Komissarinnen finden nicht nur heraus, dass der Tote ziemlich viele Feinde hatte, sondern dass der Fall ziemlich komplex ist. Dann wird ein zweiter Toter gefunden. Und damit ist Sylt in absoluter Aufregung, denn im Winterbetrieb kann es nur bedeuten, dass der Mörder einer von ihnen ist. Bis die Hintergründe und Täter dann endlich aufgedeckt werden vergeht nich eine lange Zeit.

    Das Team von Lene und Janna kämpft nicht nur um die Wahrheit, sondern gleichzeitig um Vertrauen und Zusammenhalt. Lene ist als junge Kommissarin sehr von Selbstzweifel geprägt und Janna muss sich zwischen den Fakten und der Intuition der Kollegin mehrfach entscheiden.

    Ich bin ein großer Fan von Nele Bruun und ihren Krimis in Schweden, in Ostfriesland und bislang auch auf Sylt. Doch dieser Fall hat mich nicht gepackt. Das ganze Zaudern von Lene und die verworrenen Gedanken von Janna haben den Erzählfluss sehr gestört. Ich hätte die beiden zwischendurch gerne mal zu einem Teamcoach geschickt oder zu einer Therapie, um vergangenes zu bewältigen. Das hat nicht nur die Klärung des Falles, sondern leider auch die Spannung ziemlich zäh werden lassen.

    Aber ich bleibe gespannt auf das was kommen wird. Vielleicht ist es einfach nur mir so gegangen.

  6. Sommerabend

    Enttäuschend

    Was ist mit Nele Bruun los? Wo ist ihr guter und flüssiger Schreibstil geblieben?
    Ich war lange Zeit Fan der Autorin, ihre letzten beiden Bücher haben mir schon nicht mehr besonders zugesagt, aber das hier……
    Sie schreibt extrem langatmig, als hätte ihr jemand gesagt, sie muss so und so viele Seiten schreiben und das hätte sie dann mühsam getan.
    Der ganze Fall wirkt sehr bemüht und ich habe mich regelrecht bis zum Ende durch das Buch gequält.
    Ich weiß nicht, ob ich nochmals ein Buch der Autorin lesen mag, diese Reihe hat jedenfalls hier ein Ende für mich.

  7. MK262

    Lasse Feddersen war nur auf der Suche nach einen abhanden gekommen Lamm namens Lotti. Sie hat er nicht gefunden aber dafür die Leiche vom Arne Nissen den selbsternannten Wattkönig von Sylt tot im Watt. Janna und Lene übernehmen den Fall. Mord ist eher ihr Ding als eine Einbruchserie an der Sie gerade dran waren. Nissen war ein Interessanter Charakter der sich sehr gerne mit allen anlegte, besonders mit Lasse hatte er sich öfter mal Streit. Somit wird er gleich als Finder und auch Tatverdächtiger festgenommen. Ein weiterer Toter wird gefunden auch er hatte Verbindungen zu Nissen. Kann es leider nicht so genau beschreiben aber irgendwie fehlt mir auch bei diesem Syltkrimi wieder ein bisschen der Biss. Es zieht sich alles, man kommt sich so vor als würde man Kaugummikauen. Echt Schade, habe mir wieder mehr erhofft. Aber es kann eben nicht jedem Leser jede Buchreihe gefallen.

  8. Anja

    Wieder ein spannender Krimi….

    Ein neuer Krimi von Nele Bruun…. Es war wieder einmal sehr spannend vom ersten Toten an. Ich habe mitgerätselt und überlegt wer der Mörder ist. Zwischendurch wurde die Geschichte etwas langatmig, aber es ging dann trotzdem wieder spannend weiter. Für mich bleit Neele Brunn eine sehr gute Autorin und ich hoffe sie bringt mir auch weiterhin einen guten Lesestoff.

  9. scouter

    Spannender Fall auf Sylt
    Es ist November auf Sylt und es ist kein einladendes Wetter und auch bei der Polizei ist es sehr ruhig, bis dann ein Toter im Watt entdeckt wird. Gefunden hat ihn der Schafswirt Lasse Feddersen hat ihn gefunden, als er ein verschwundenes Schaf gesucht hat. Die Kommissarinnen Janna und Lene übernehmen den Fall, der erst wie ein tragischer Unfall ausgesehen hat. Nach der Obduktion ist klar, es war Mord. Unter Verdacht stand an erster Stelle Feddersen, der immer wider Stress mit dem Wattführer Nissen, dem Toten, hatte. Janna und Lene verfolgen allerdings zwei verschiedene Sichtweisen, da Janne aber die Chefin ist, zieht sich Lene immer weiter zurück. Doch die Spur Feddersen ist eine Sackgasse und der Mörder läuft immer noch frei herum.
    Der Syltkrimi aus der Reihe Akte Sylt „Tod im Watt“ von Nele Bruun ist ein spannender Fall von der Insel Sylt, das auch aktuelle Bezüge zu wichtigen Themen hat. Naturschutz und der Schutz des Watts wird thematisiert als dieser Wattführer tot im Watt gefunden wird. Doch was erst ganz klar erscheint erweist sich bei näherem hinsehen doch nur als die Oberfläche unter der viel mehr brodelt. Ein sehr interessantes Thema schneidet die Autorin an, weil sie auch die handelnden Personen genau unter die Lupe nimmt. Die Chefin Janna und ihre untergebene Kollegin Lene und die gemeinsame Arbeit wird dargestellt und auch die Probleme und ihre Entwicklung aus der Sackgasse heraus. Diese fast alltägliche Problem wird sehr gut angeschnitten und unterstützt durch die Kapitel, die Janna und Lene gewidmet sind. Hier stellen sie ihre unterschiedlichen Ansichten und Herangehensweisen dar. Es ist manchmal das Bauchgefühl gegen Sachargumente, doch es ist auch mangelndes Vertrauen in die Sichtweise der anderen. Schon diese Thema wird sehr interessant dargestellt, wie auch die Entwicklung der Ermittlungen, die sich mit einigen Wendungen auf ein spannendes Ende hinbewegen. Die Sprache unterstützt das ganze sehr bildhaft.
    Ich mag diese Küstenkrimis ebenso wie andere regionale Krimis, weil dort auch immer die Besonderheit der Region dargestellt wird, wie hier die auf der Insel Sylt. Ich kann mich dann gut in diesen Roman hineinbegeben und sehe alles sehr plastisch vor mir. Ich finde ein spannender Fall, aber auch spannende Ermittlerinnen.

  10. odile

    Ein Toter auf Sylt

    Sylts bekanntester Wattführer Arne Nissen ist tot. Eine Nachricht, die die Insel erschüttert. Der sogenannte Wattkönig war eine
    Institution auf Sylt, doch sein bedingungsloser Einsatz für die Natur gefiel nicht jedem. Ausgerechnet der Schafbauer Lasse Feddersen, den der Tote beinahe in den Ruin getrieben hat, findet die Leiche. Dieser Umstand gewinnt an Brisanz als sich herausstellt, dass Nissen ermordet wurde. Einiges spricht gegen Feddersen und macht ihn zum Hauptverdächtigen. Kriminalhauptkommissarin Janna Jahnke, unterstützt von ihrem Kollegen Bernd Hartwig, legt sich bald auf den Schafbauern als Täter fest. Ihre junge Kollegin Lene Thamsen ist anderer Meinung. Trotzdem wird Feddersen verhaftet. Kurze Zeit später gibt es einen weiteren verdächtigen Todesfall …

    Nele Bruun lässt Kriminalhauptkommissarin Janna Jahnke und ihre junge Kollegin Lene Thamsen im zweiten Fall ermitteln. Dieses Mal wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, da die Aufklärung des Verbrechens zeitweise in den Hintergrund geriet.

    In ihrem ersten Fall haben sich Jahnke und Thamsen zu einem guten Team entwickelt. Sie ergänzen sich vorteilhaft. Die coole erfahrene Chefin, die auf Logik setzt und ihre junge Kollegin, mit gutem Bauchgefühl, Empathie und einem frischen Blick. Die einfühlsame Lene findet meist einen besseren Draht zu Zeugen und Verdächtigen als die eher schroffe Janna, und erzielt so oft nützlichere Ergebnisse. Dieses Mal aber setzt die Chefin nur auf Fakten und einen schnellen Ermittlungserfolg. Lene kommt schlecht damit zurecht, dass ihre Argumente nicht beachtet werden. Sie ist angeschlagen, weil der Fall bei ihr Erinnerungen an den ungelösten Mord an ihrer Freundin Mara heraufbeschwört. Die Kapitel sind wechselnd aus Lenes und Jannas Perspektive geschrieben, sodass ihre Gedanken nachvollziehbar sind.

    Wie gewohnt schreibt Nele Bruun flüssig und bildhaft. Sylt, vor allem das Watt, spielt eine wichtige Rolle, ebenso wie die Themen Umweltschutz, Grundstücksspekulationen und archäologische Funde. Allerdings bin ich mit dieser Geschichte nicht richtig warm geworden. Die Befindlichkeiten der Kommissarinnen und ihre unterschiedlichen Ansichten über Hierarchien und Teamarbeit nehmen zu viel Raum ein. Das geht zu Lasten der Spannung und die Ermittlungen werden davon beeinträchtigt. So verwundert es nicht, dass ein wichtiges Indiz, quasi der Schlüssel zur Lösung des Falls, beinah übersehen bzw. erst spät zur Kenntnis genommen wird. Auch werden bspw. die Angehörigen des Mordopfers nicht von den Kommissarinnen befragt. Letztlich wird das Verbrechen aufgeklärt, der Täter gefasst und alle offenen Fragen beantwortet. Doch konnte mich der neue Fall nicht so überzeugen wie seine Vorgänger. Ob es am Team liegt?

    3,5 Sterne

    P. S. In Kapitel 7 bezeichnet Polizist Hartwig den Ermordeten als alleinstehend und weist auf eine Cousine als einzige Verwandte hin. Dagegen erwähnt er in Kapitel 10 Nissens Witwe. Was stimmt? Auf die Diskrepanz wird nicht eingegangen.

  11. ech68

    Spannender Kriminalroman mit gut aufeinander abgestimmten Ermittlerinnen

    Mit diesem Küstenkrimi legt die Autorin Nele Bruun den zweiten Band ihrer Reihe „Akte Sylt“ rund um die beiden Ermittlerinnen Janna Jahnke und Lene Thamsen vor, der mich erneut auf ganzer Linie überzeugen konnte.

    Man kann dieses Buch grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Band lesen und verstehen. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen und nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

    Als Arne Nissen tot im Schlick aufgefunden wird, übernehmen Janna und Lene die Ermittlungen und stellen schnell fest, dass der bekannte Wattführer überall angeeckt ist und es somit jede Menge mögliche Motive für einen Mord gibt. Und so kommt reichlich Arbeit auf die beiden Ermittlerinnen zu. Als sie im Bezug auf einen möglichen Hauptverdächtigen unterschiedliche Ansichten vertreten, wird der Fall zur ersten großen Belastungsprobe ihrer noch jungen Partnerschaft. Ein zweiter Mord zwingt sie aber, sich zusammenzuraufen, denn nur zusammen können sie den verzwickten Fall lösen.

    Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und bestückt sie mit einer ganzen Riege gut gezeichneter und vielschichtig angelegter Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Erzählt wird die Geschichte aus den wechselnden Perspektiven der beiden ungleichen Ermittlerinnen, die gut aufeinander abgestimmt sind und sich hervorragend ergänzen. Und an der schlüssigen Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt, gibt es ebenfalls nichts zu meckern.

    Wer auf spannende Kriminalromane mit reichlich Lokalkolorit aus dem hohen Norden steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Die Messlatte für die nachfolgenden Bände liegt noch einmal ein Stückchen höher.

  12. Michaela Finke

    Sylt, raues Watt, Nordseeluft – und mittendrin ein neuer Mordfall. Genau die Mischung, die ich an Küstenkrimis so liebe.

    Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mitten im Geschehen. Nele Bruun schafft es, die besondere Atmosphäre der Insel so lebendig einzufangen, dass man den Wind förmlich spürt und das Watt vor Augen hat. Gleichzeitig bleibt die Spannung durchgehend hoch, ohne dass die zwischenmenschlichen Momente der Ermittlerinnen zu kurz kommen.

    Janna und Lene entwickeln sich als Team weiter und gerade ihre Zusammenarbeit macht diese Reihe für mich besonders. Beide wirken authentisch, haben Ecken und Kanten und ergänzen sich wunderbar. Der Fall selbst war clever aufgebaut, mit einigen Verdächtigen und Wendungen, sodass ich bis zum Schluss mitgerätselt habe.

    Besonders gefallen hat mir, dass nicht nur der Kriminalfall im Mittelpunkt steht, sondern auch die Insel mit ihren Menschen und ihrer ganz eigenen Stimmung. Genau das macht für mich einen gelungenen Küstenkrimi aus.

    Wer spannende Ermittlungen, sympathische Charaktere und echtes Nordsee-Flair liebt, sollte sich Akte Sylt – Tod im Watt nicht entgehen lassen. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall der beiden Ermittlerinnen!

  13. Tinalina

    Den 1. Teil der Syltserie fand ich gut.
    Lene ist ganz neu und muss sich erst einleben. Verständlich dass sie hier und da Zweifel hat.

    Band 2 hat mich leider gar nicht abgeholt. Lene zweifelt oft an sich und steht nicht hinter ihrer Methode. Sie schwelgt oft in der Vergangenheit, die sie nie richtig ver- bzw bearbeitet hat.
    Janna ebenso – sie zweifelt an ihren Führungsqualitäten, möchte manchmal zu viel Freundschaft und ist eifersüchtig auf die Freundin des Pathologen (das nervt und ist kindisch).

    Die Thematik des Krimis ist an und für sich gut, das Geplänkel nebenher macht es jedoch sehr zäh zu lesen.

    Für mich endet die Reihe hier – Lesezeit ist für mich eine Auszeit, die soll nicht zäh und erzwungen sein.

  14. ZumbaDani

    Es war für mich der erste Fall und Reihe dieser Sylt Krimis und war gespannt ob meine Erwartungen erfüllt werden, da ich einige Sylt Krimi reihen anderer Autoren kenne.

    In dem Buch geht es um das Ermittlerteam Jahnke und Thamsen, die erst auf ein Mordfall treffen, wo es um einen bekannten Wattführer ging, der durch seine doch skurrile Art und auch durch Provokationen viele Inselbewohner verärgert hat und somit ein Haufen an Motiven gibt ihn umzubringen.
    Nachdem ein Tatverdächtiger gefasst ist, passiert ein zweiter Mord und die Aufklärungsarbeit beginnt schwierig zu werden, da die beiden Komissarinnen, anderer Auffassung sind, was den Tatverdächtigen angeht.

    Zwischen der ganzen Ermittlerarbeit kommt auch das zwischenmenschliche Drumherum und die persönlichen Geschichten des Ermittlerteams nicht zu kurz, humorvoll manchmal aber zu langatmig, was den Fall zeitweise in den Hintergrund stellt, was ich persönlich nicht ganz so schlimm finde.
    Ich finde es gut, auch die persönlichen Belange der Hauptprotagonisten und ihre Geschichte zu erfahren, die Nebenschauplatz des eigentlichen Falls sind.

    Die bildhaften Beschreibung der Insel Sylt konnte ich gut nachvollziehen, da mir einige Details auch aus anderen Büchern bekannt waren.
    Der Schreibstil ist mit Spannungsbögen, die aber manchmal zu zäh sind und mich im Lesefluss etwas stören, humorvoll und authentische Auseinandersetzungen , die in jedem Umfeld auch zu finden sind, gibt dem Buch nochmal die kleine Würze.

    Ich werde auch den ersten Band noch Lesen um mir ein besseres Bild von der Reihe machen zu können.

  15. Martina56

    In diesem Roman geht es um den Wattkönig Arne Nissen. Durch einen Zufall wird er tot aufgefunden. Es stellt sich schnell heraus, dass es sich hierbei um Mord handeln muss: Ein erfahrener Wattführer kommt ja wohl kaum im Watt um, schließlich kennt er die Gefahren. Für diesen Fall werden Janna Jahnke und Lene Thamsen zuständig. Die beiden gehen erst in die Irre und verhaften einen Verdächtigen, als aber dann ein weiterer Toter auftaucht, ist es ganz klar: der Verhaftete kann es kaum gewesen sein.

    Arne Nissen hat sich durch ein gefährliches Netz von Lügen nicht nur Freunde geschaffen, er hat auch etliche Feinde. Es geht auch um Umweltschutz, Grundstücksspekulationen und auch archäologische Funde. Jeder glaubt sich im Recht. Das Zusammenspiel von Janna und Lene ist nicht immer leicht.

    Die Autorin hat eine glaubhafte Kulisse der Insel aufgezeichnet. Aber so richtig hat mich dieser Krimi nicht erreicht.

  16. isa21

    Auf der Suche nach einem ausgebüxten Lamm findet Lasse Feddersen im Watt die Leiche von Arne Nissen. Kriminalhauptkommissarin Janna Jahnke und Lena Thamsen übernehmen die Ermittlungen.
    Die Protagonisten werden individuell mit ihren Eigenheiten charakterisiert. Allerdings konnte mich das Ermittlerteam nicht überzeugen und es sind mir zu viele Eitelkeiten, Spannungen und Zweifel im Spiel. Die Handlung ist zwar nachvollziehbar und es ist auch ein gewisser Spannungsbogen durch überraschende Wendungen vorhanden. Dieses Mal wusste ich aber schon frühzeitig wer hinter den Taten steckt. Die Beschreibungen der Insel und des Insellebens sind anschaulich. Der Krimi ist überwiegend gut lesbar, phasenweise aber auch langatmig, vor allem durch die wirren Gedanken Jannas, aber auch dem zögerlichen Verhalten Lenas. Störend finde ich, dass die Kapitel entweder Janna oder Lena zugeschrieben werden, dass ist meiner Meinung nach unnötig.
    Für mich ist dies das bisher schwächste Buch der Autorin.

  17. MelyS

    Der neue Sylt-Krimi von Nele Bruun und der zweite Fall für das Ermittlerduo Janna Jahnke und Lene Thamsen. Für Fans von spannenden Küstenkrimis, nordischem Flair und starken Ermittlerinnen. Jeder Band der Sylt-Krimi-Reihe kann unabhängig von den anderen gelesen werden, ich empfehle die ganze Reihe -es lohnt sich !

    Sylt im Nebel und eine Leiche im Watt…
    Als Sylts berühmtester Wattführer Arne Nissen tot im Schlick gefunden wird, gehen alle von einem tragischen Unglück aus. Bis die Obduktionsergebnisse offenbaren: Es war Mord!Kriminalhauptkommissarin Janna Jahnke und ihre junge Kollegin Lene Thamsen übernehmen den Fall.
    Ihnen bleibt nur wenig Zeit, um das tödliche Geheimnis zu lüften, das die Opfer verbindet – bevor die eisige Nordsee einen weiteren Toten fordert.
    Ich freue mich jedesmal, wenn es ein neues Buch von Nele Bruun gibt, Sie schafft es einfach, mit ihrem Schreibstil einen sofort zu fesseln, ich liebe die gut augearbeiteten und mittlerweile liebgewonenen Charaktere, den Charm der Nordsee, die gut recherchierten Orte und Eigenschaften von uns Nordlichtern. Der Plot ist flüssig zu lesen, es beginnt gleich spannend und zieht sich durch die ganze Story, der Krimi spielt an authentischen Orten und das Ende war überraschend, stimmig und einfach gut.Ich freue mich auf den nächsten Fall und kann die Bücher nur empfehlen !

  18. Saba

    Leider konnte mich dieses Buch von Nele Brunn nicht überzeugen. Die Kapitel kamen entweder von Lena oder von Janas Sicht und gingen zum größten Teil um deren Gedankenwelt und Befindlichkeiten. Das hat für mich das Buch sehr in die Länge gezogen und ich fand es ein wenig zu viel des guten. Der Fall an sich war recht interessant nur meiner Meinung nach kam er dadurch zu kurz. Der Spannungsbogen war auch nicht wirklich aufrecht zu erhalten da es zu sehr um die beiden Kommissarinnen ging und deren zusammenspiel. Die Beschreibung der Insel Sylt, auf der ich selbst schon war, ist ihr sehr gut gelungen aber das hat leider mit dem Krimi nicht viel zu tun. Auch der erste Teil dieser Reihe hatte mir etwas besser gefallen und ich hoffe darauf dass der nächste Teil dann wieder die gewohnte Spannung und mehr kriminalistischen Inhalt beinhaltet.

  19. Reinschi

    Dies ist ein Teil aus der Serie „Küstenkrimi“. Die Serie umfasst 16 Bücher. Alle Teile sind abgeschlossen und unabhängig voneinander lesbar. Dies ist der zweite Fall von dem Ermittlerduo Janna Jahnke und Lene Thamsen. Dieses Mal ist ihre Zusammenarbeit oft schwierig. Lange Zeit gibt es Meinungsverschiedenheiten. Vom guten Team aus Teil 1 fehlt jede Spur. Oft wird man auf falsche Fährten geführt. Insgesamt gab es aber schon spannender Krimis von Nele Bruun. Dieser konnte mich nicht richtig begeistern. Teilweise war es sehr langatmig.
    Der Schreibstil war wieder leicht und locker.

  20. vampiro007

    in Ordnung, aber mit Längen, was die Story diesmal nicht ganz so interessant macht, daher nimmt einen das Buch nicht so richtig mit. Ich bin mal auf weitere Bücher gespannt-die ist nicht das stärkste Buch aus der Reihe, aber für einige kurzweilige Stunden ist es in Ordnung

  21. nicole_liest

    „Akte Sylt – Tod im Watt“ von Nele Bruun ist der zweite Band aus der Sylt-Krimi-Reihe. Ich habe schon viele Bücher von der Autorin gelesen, aber das Buch war der erste Band aus der Reihe. Meine Erwartungen waren hoch und wurden hier leider sehr enttäuscht. Die Geschichte war nicht so spannend und gut erzählt, wie ich es von Neele Bruun gewohnt bin.
    Die beiden Kommissarinnen waren mir in ihrer Art nicht wirklich sympathisch. Besonders störend fand ich, dass es oft weniger um die Aufklärung des Falls als um die persönlichen Befindlichkeiten der beiden Kommissarinnen ging.
    Die Geschichte an sich war gut und hat mir gefallen.
    Mein Fazit:
    Ein Krimi der mehr Potential hat, sich über manche Strecken langatmig zieht und zu viel geprägt ist von den persönlichen Befindlichkeiten. Ist okay, aber es gibt deutlich bessere von Nele Bruun.

  22. Marira

    Das Cover des Buches „Akte Sylt 2“ von Nele Bruun trägt die typische Handschrift der Autorin, dunkler Himmel, die obligatorische Möwe, der Leuchtturm und das Meer, passend zur Geschichte, die dieses Mal auf Sylt spielt.

    Das Buch selbst ist in einfacher Sprache gut verständlich geschrieben und lässt den Leser schnell in die Geschichte eintauchen.

    Dieses Mal ermitteln wir zusammen mit Janna Jahnke und Ihrer neuen Kollegin Lene Thamsen auf Sylt.
    Arne Nissen, der Wattkönig und ein Sylter Urgestein wird tot im Watt gefunden. Schnell wird klar, dass er nicht auf natürliche Weise starb, sondern durch Fremdeinwirkung. Aufgrund der öffentlichen Dispute gerät Lasse Feddersen, der den Toten gefunden hat, ins Visier der Ermittlerinnen und wird letztlich auch in U-Haft genommen. Doch als ein weiterer Mord passiert, währenddessen Lasse Feddersen in Gaft war, müssen die Ermittlerinnen zurückrudern und den Falle komplett beu aufrollen, doch ein kleines Detail führt sie letztlich zum wahren Täter…

    Auch dieses Werk von Nele Bruun ist wieder fesselnd und sehr gelungen.
    Ich hatte bis zum Schluss den Täter nicht auf dem Schirm und tappte mit den beiden Ermittlern im Dunkeln.
    Der Schreibstil sowie auch die Randgeschichte um den Fall herum haben mich begeistert. Es war toll, mit Janna und Lene mitzuermitteln.

  23. EurekaPalmer

    Es ist nicht mein erstes Buch der Autorin, doch konnte die Handlung mich dieses Mal nicht überzeugen.
    Das Setting fand ich toll und auch der Plot ist interessant, doch empfand ich die Umsetzung dieses Mal als langatmig. Das Miteinander des Ermittlerteams war mir etwas anstrengend zu verfolgen. Ich finde, dass sich die Handlung zu sehr auf deren persönliche Belange konzentriert hat, als auf die Ermittlungen.
    An sich eine gute Grundidee, doch die Umsetzung konnte mich nicht packen.

  24. Lesewunder

    Der Wattkönig ist tot !
    Die Winterstürme fegen über Sylt, als die beiden Kommissarinnen Jana Jahnke und Lene Thamsen zu einem Todesfall gerufen werden. Der alteingesessene und als vehementer Wattschützer bekannte Arne Nissen liegt tot im Watt. Er wurde brutal erschlagen und ausgerechnet derjenige, der ihn gefunden hat, hat das stärkste Motiv. Lenes Bauchgefühl saht nein. Janna und die Beweise sagen ja. Daraus ergibt sich ein Konflikt zwischen den beiden Frauen, den ich gut thematisiert fand. Das Bild des aufrechten Kämpfers für das Watt erhält Risse und weitere Verdächtige geraten ins Visier. Dann gibt es einen zweiten Toten und stellt dadurch die Ermittlungen auf den Kopf.

    Mir hat der Krimi richtig gut gefallen. Ich fand den Fall vielschichtig und fesselnd. Ich war zwischen den unterschiedlichen Positionen der beiden Ermittlerinnen hin und hergerissen. Für beide gab es gute Argumente. Auch die Motivlage der verschiedenen Verdächtigen war sehr unterschiedlich und konnten mit Fakten untermauert werden. Der Täter selbst ist eiskalt und beherrscht das Spiel der Verstellung gekonnt. Seine Handlungsweise fand ich abstoßend, aber in der Konsequenz nachvollziehbar und überzeugend .

    Was mir auch sehr gut gefallen hat, waren die sehr stimmungsvollen Eindrücke der Natur , wie der Einstieg in die Handlung.

  25. Aveline

    Ein wenig konstruiert
    Gleich vorweg: ich kenne alle Bücher von Nele Bruun, aber dieses hier ist ihr bisher schwächstes. Den Schreibstil, der normalerweise sehr flüssig ist, habe ich in diesem Buch als langatmig und manchmal ein wenig holprig empfunden. Nicht, dass ich ihre Bücher nicht weiter lesen werde, aber die Sylt-Reihe fand ich bisher ein wenig schwächer und dieses hier konstruiert und nicht so spannend wie sonst.

  26. Lavazza1306

    Was mich als großen Sylt-Fan schon gleich am Anfang stört, das Cover. Das ist keiner der Sylter-Leuchttürme.

    Der Fall an sich ist ganz solide und gut durchdacht. Ein bekannter Wattführer wird tot im Wattenmeer gefunden. Schnell ist klar, es war Mord. Gefunden hat ihn ausgerechnet ein Schafbauer, mit dem er große Auseinandersetzungen hatte. Aber war er es wirklich? Die Kommissarinnen Janna und Lene ermitteln zusammen mit ihrem Team. Naturschutz spielt im Buch wie auch auf der Insel eine große Rolle, deshalb passt der Fall für mich gut auf die wunderbare Nordseeinsel.

    Der Schreibstil ist gut und das Sylt-Küstenfeeling kommt sehr gut rüber. Ein paar mehr bekannte Syltorte wäre noch besser. Mit gefällt, dass die verschiedenen Kapitel die Sichtweisen der verschiedenen Personen wechseln. Zwischendurch hat sich das Buch für mich ein bisschen in die Länge gezogen.

    Ein ganz guter Krimi – nicht ganz perfekt.

  27. smile66

    Ich bin ein Fan von Nele Bruun und lese alle ihre Krimis und Reihen.Der neue Sylt-Krimi ist der zweite Fall für das Ermittlerduo Janna Jahnke und Lene Thamsen. Im Vergleich zu den anderen Reihen ist dies für mich das schwächste Ermittlerduo. Im ersten Teil hatte ich das noch darauf geschoben, dass sich beide Kommissarinnen erst finden und zusammen raufen müssen. Allerdings hat mich auch diesmal das Duo nicht wirklich überzeugt. Lene wird zu lange wie eine Polizeianwärterin behandelt und nicht als vollwertige Kommissarin anerkannt. Die Verhaftung des Schafbauern fand ich völlig ungerechtfertigt und auch die fehlende Reue von Janna und v.a. von Hartwig machte es auch nicht besser. Meine Sympathie hat sich deutlich vom Ermittlerduo hin zu Lene verschoben. Der Fall an sich war interessant und spannend. Der wahre Täter blieb bis zum Ende im Verborgenen und hat dann den Leser im Kreis der Verdächtigen doch ziemlich überrascht. Ich lese immer noch bevorzugt Nele Bruun Krimis, aber am Zusammenspiel der beiden Hauptprotagonisten kann durchaus gearbeitet werden.

  28. Mele

    Inhalt
    Als Sylts berühmtester Wattführer Arne Nissen tot im Schlick gefunden wird, gehen alle von einem tragischen Unglück aus. Bis die Obduktionsergebnisse offenbaren: Es war Mord!
    Kriminalhauptkommissarin Janna Jahnke und ihre junge Kollegin Lene Thamsen übernehmen den Fall. Gemeinsam decken sie auf, dass die Insel-Ikone ein gefährliches Netz aus Lügen gesponnen hat und neben vielen Bewunderern auch eine ganze Menge Feinde hatte.
    Als dann auch noch ein zweiter Toter gefunden wird, steigt der Druck auf die Ermittlerinnen enorm. Janna und Lene müssen erkennen, dass der Täter vermutlich die ganze Zeit schon unter ihnen weilte und sich perfekt zu tarnen weiß.
    Ihnen bleibt nur wenig Zeit, um das tödliche Geheimnis zu lüften, das die Opfer verbindet – bevor die eisige Nordsee einen weiteren Toten fordert.

    Fazit
    Das Buch hat mich enttäuscht. Ich habe schon einige Bücher von Nele brunn gelesen doch das ist eher schwach. Es gibt Stress zwischen den Ermittlern sie arbeiten gefühlt nicht miteinander. Die Spannung fehlte mir hier auch. Deshalb gebe ich nur 3,5 Sterne.

  29. dirk0611

    Klappentext:

    Als Sylts berühmtester Wattführer Arne Nissen tot im Schlick gefunden wird, gehen alle von einem tragischen Unglück aus. Bis die Obduktionsergebnisse offenbaren: Es war Mord!

    Kriminalhauptkommissarin Janna Jahnke und ihre junge Kollegin Lene Thamsen übernehmen den Fall. Gemeinsam decken sie auf, dass die Insel-Ikone ein gefährliches Netz aus Lügen gesponnen hat und neben vielen Bewunderern auch eine ganze Menge Feinde hatte.

    Als ein zweiter Toter gefunden wird, steigt der Druck für die Ermittlerinnen enorm. Janna und Lene müssen erkennen, dass der Täter vermutlich die ganze Zeit schon unter ihnen weilte und sich perfekt zu tarnen weiß.

    Ihnen bleibt nur wenig Zeit, um das tödliche Geheimnis zu lüften, das die Opfer verband, bevor die eisige Nordsee einen weiteren Toten fordert.

    Fazit :

    Ein Mord an berühmten Wattführer was steckt dahinter ein Fall im Sylter Krimi der mir recht gut gefallen hat vielleicht hätte man noch ein wenig mehr Spannung rein fügen können ,Geht bald mehr in Richtung Cozy

  30. Chrisi26

    Mich konnte das Buch nicht ganz überzeugen.
    Ich mag den Schreibstil, aber es hat sich an manchen Stellen etwas gezogen…

  31. lesenmachtgluecklich

    Ein neuer Fall für Janna und Lene, die noch an ihrer Zusammenarbeit arbeiten müssen, was das Buch aber auch für mich realistischer macht und die Menschlichkeit der beiden Ermittlerinnen zeigt. Es ist der zweite Fall von Janna und Lene, ist aber unabhängig vom ersten Band lesbar, da es sich um einen ganz neuen Fall handelt und kein Vorwissen aus dem vorherigen Band notwendig ist. Man würde nur Janna und Lene schon etwas kennen.
    Gerade, weil sie unterschiedliche Meinungen haben, gibt es mehr zu erleben und mit zurätseln. Im Gegensatz zu anderen Büchern der Autorin steht hier aber viel dieses Zwischenmenschliche und die Selbstzweifel der beiden Frauen im Vordergrund, sodass etwas von der Handlung an sich abgelenkt wird. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass nun zwei Frauen zusammenarbeiten müssen oder ob Nele Bruun zeigen wollte, dass taffe Frauen nur nach außen hin taff sein müssen. Im ersten Band fand ich es noch sehr gut, um die beiden Frauen kennenzulernen, jetzt finde ich es etwas zu viel.
    Schön finde ich die Kulisse, weil es deutlich macht, dass ein Urlaubsparadies nicht immer für alle ein Paradies ist, sondern Mordfälle überall passieren. Außerdem kenne ich die Gegend und freue mich immer über bekannte Orte und Plätze. Sie sind auch wieder so gut beschrieben, dass man sie auch ohne Ortskenntnisse gut hineinversetzen kann.

  32. Kirchner22

    Auch ich habe schon das ein oder andere Nele Bruun Buch gelesen und muss mich meine Vorschreibern anschließen das es zeitweise ziemlich langatmig war.
    Abwohl ich ansonsten ein großer Cozy Krimi Fan des Nordsee und Ostfriesland Generes bin und Neles Schreibstil mag.

  33. Kitty007

    Der Schreibstil ist flüssig und verständlich.
    Die Protagonisten sind allesamt gut ausgearbeitet.
    Die Handlung war nachvollziehbar und es wurde zwischendurch immer mal wieder sehr spannend.
    Alles in allem ein kurzweiliger, unterhaltsamer Krimi für zwischendurch.

  34. C.B.

    Der selbst ernannte Wattkönig, Arne Nissen, wird morgens tot von einem Schäfer im Watt gefunden. Handelt es sich um einen Unfall oder gar Mord?
    Die Kolleginnen Janna und Lene ermitteln in alle Richtungen, beugen sich aber (kurzfristig) dem Druck von außen und folgen den offensichtlichen Indizien. Doch wer kennt die Begebenheiten so gut um Indizien perfekt zu inszenieren sowie auch die Ermittlerinnen um sie gegeneinander ausspielen zu können?
    Nele Bruun hat es mit dem vorliegenden Krimi wieder geschafft Spannung zu erzeugen und die diversen zwischenmenschlichen Ebenen zum Klingen zu bringen.

  35. SaintGermain

    Auf Sylt wird der Wattführer und Naturschützer Arne Nissen tot im Watt aufgefunden. Er hatte mit vielen Streit, auch mit dem Auffinder der Leiche, der von Kriminalhauptkommissarin Janna Jahnke verdächtigt wird, was schließlich auch zu seiner Verhaftung führt. Ihre junge Kollegin Lene Thamsen glaubt an dessen Unschuld, was zu einem gehörigen Zwist zwischen den beiden führt. Als ein 2. Toter gefunden wird, muss auch Janna umdenken und zusammen mit ihrer Partnerin den wirklichen Mörder fassen.

    Das Cover des Buches passt zu einem Küstenkrimi und erst recht zu den Büchern der Autorin, auch wenn sie sehr ähnlich sind und wenig aussagen.

    Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden bildhaft dargestellt.

    Während ich mit dem Ermittlerteam im 1. Band langsam warm wurde, kühlt dieses in diesem Buch wieder gehörig ab. Zu unlogisch und zu kontrovers agieren die beiden, wobei Lene mit ihrer Empathie noch am besten rüberkommt. Janna wird immer arroganter, reagiert in keiner Weise wie ein guter Ermittler und auch ein weiterer Partner der beiden ist alles andere als eine Hilfe.

    Sie sind aber insgesamt ein gutes Team und haben beide auch eine Vergangenheit bzgl. ihrer Ex-Freunde. Janna muss mit ihrem sogar zusammenarbeiten, da er die Obduktionen durchführt.

    So bieten die beiden Kommissarinnen definitiv noch Stoff für weitere Fälle, allerdings sollte langsam etwas v.a. über Lenes Vergangenheit rauskommen und Janna sollte logischer und sympathischer agieren.

    Auch die anderen Inselbewohner passen gut in das Setting; der Plot ist gut gewählt und sehr spannend. Überraschungsmomente gibt es definitiv auch – und auch eine Prise Humor.

    Miträtseln konnte man gut auch bei diesem Krimi – allerdings das Geplenkel zwischen den Hauptcharakteren und das unlogische Verhalten trübten das Lesevergnügen.

    Eine Möglichkeit das Geplenkel hier weniger werden zu lassen, wäre dass Jana nicht eigenmächtig agieren kann, sondern einen Vorgesetzten hat, wie auch in anderen Büchern der Autorin.

    Fazit: Der 2. Fall um die beiden Inselkommissarinnen ist spannend, aber die beiden Ermittler passen immer weniger. 4 von 5 Sternen

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