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Heimweh nach uns

(23 Kundenrezensionen)

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Wie weit würdest du gehen, wenn dein Herz nicht mehr weiß, wo es zu Hause ist?

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Kategorie:

Beschreibung

Lena und Malte sind seit dreiundzwanzig Jahren ein Paar, ein gutes Team und Eltern von zwei wundervollen Kindern. Doch der Alltag hat die beiden fest im Griff. Immer öfter spürt Lena, dass das Leben ihr zu schnell wird und die Doppelbelastung aus Job und Familie ihr den Atem raubt. Ihre Schwester Judith schenkt ihr deshalb einen Yogakurs. Ein Geschenk, das Lena nur widerwillig und skeptisch annimmt. Doch als dann Reik, ihr Yogalehrer, vor ihr steht, zieht er sie sofort in seinen Bann. Er ist die Leichtigkeit, die sie in ihrem Leben vermisst hat. Er stellt die Fragen, die schon so lange nach einer Antwort suchen. Und er berührt etwas in ihr, das ihr Herz schneller schlagen lässt. Lena gibt sich diesem Gefühl hin – und läuft Gefahr, am Ende alles zu verlieren …

Highlight für Musik-Fans: „Heimweh nach uns“ verfügt über einen eigenen Soundtrack zum Roman, selbst geschrieben und gesungen von Autorin Helen Schreiber. Die drei Lieder bereichern das Buch mit wunderschöner Musik und machen das Leseerlebnis noch intensiver. Der Soundtrack ist auf allen gängigen Streamingportalen verfügbar.

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23 Bewertungen für Heimweh nach uns

  1. Lesejunkie_Ela

    Der Schreibstil hat mir sehr gefallen: flüssig, locker-leicht, modern. Dadurch ist das Buch sehr angenehm zu lesen, man findet schnell Zugang zur Story und liest das Buch in einem Rutsch durch.

    Lena und Malte sind überaus sympathische und authentische Protagonisten. Die Autorin hat den beiden Leben eingehaucht, sodass sie sehr lebendig erscheinen, man sich gut mit ihnen identifizieren und deren Gedanken, Gefühle und Vorgehensweisen bestens nachvollziehen und nachempfinden kann.

    Reik ist sympathisch rübergekommen, allerdings habe ich keinen direkten Zugang zu ihm finden können. Er ist die Story über sehr blass und unnahbar.

    Die Story an sich ist unterhaltsam, durchzogen von verschiedenen Emotionen, die ich gut nachempfinden konnte.
    Des Weiteren bietet die Thematik des Buches Zeit zum Nachdenken an und zeigt auf, dass es wichtig ist, miteinander zu reden! Miteinander über sich als Paar, aber auch als eigenständige Menschen. Das es sich lohnt zu Kämpfen, auch wenn man sich zwischenzeitlich als Paar aus den Augen verliert.

    Fazit: Ein tolles Debüt, dass ich sehr gerne weiter empfehle und mit 🌟🌟🌟🌟 Sternen bewerte.

  2. Leseschnecke Susi

    Wow, was ein Debüt. Authentisch, ehrlich, echt.
    Anfangs geht es sehr turbulent zu, den Lena nimmt uns mit durch ihren geplanten und hektischen Alltag. Man spürt förmlich beim Lesen, das sie gestresst und gereizt ist, obwohl ihr Mann Malte alles tut und sich auch um die Kinder kümmert. Eigentlich sollten sie glücklich sein. Als sie endlich zum Yoga geht, wird es ruhiger und so viel entspannter.
    Doch ist es nicht gefährlich, einmal die Woche für eine Stunde sich fallen zu lassen, um dann ins Chaos zurückzukehren?
    Ich sage euch, lest es, fühlt es und genießt es.
    Der Schreibstil dieser Autorin ist phänomenal. Man kann die unterschiedlichen Emotionen deutlich spüren. Wenn Lena gestresst ist, schlittert man mit ihr, durch ihr Leben, ist sie entspannt, wird der Leser es auch. Ich habe es gefühlt und mich in vielen Dingen selbst gefunden. Denn, wenn man nicht miteinander redet, dann verliert man sich.
    Und wenn man so einen tollen Ehemann wie Malte hat, ja, da kann man Heimweh haben. Ja der Titel Heimweh nach uns, ist genauso passend wie das Cover.
    Ich gebe sehr gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung dazu.
    LG 🐌Susi

  3. tansmariechen

    Lena und Malte sind seit 23 Jahren ein Paar, was auf den ersten Blick glücklicher nicht sein könnte. Sie haben alles, was sie sich je gewünscht haben: 2 tolle Kinder, 1 kleine Doppelhaushälfte, 2 verantwortungsvolle Jobs und eine Familie, auf die sie sich verlassen können. Doch Lena merkt, dass ihr das alles zu viel wird. Dann bekommt sie von ihrer Schwester Judith einen Yogakurs bei Reik geschenkt. Lena, die nichts von Yoga hält, zieht sich einen Hexenschuss zu. Kurzerhand nimmt sie ihren Geschenkgutschein und geht zum Yoga. Auf den ersten Blick verliebt sie sich in die Leichtigkeit von Reik. Doch was passiert mit ihrem Leben? Mit ihren Kindern, die sie liebt? Mit ihrem Ehemann Malte? Und mit dem Haus, was sie gemeinsam kaufen wollten?

    Den Roman “Heimweh nach uns” hat Helen Schreiber am 11. Februar 2021 gemeinsam mit den Verlag FeuerWerke herausgebracht. Das wunderschöne und beruhigend anzusehende Cover ist ganz in blau gehalten und zeigt Lena beim Yoga. Die weiße Schreibschrift ist deutlich lesbar und ist in einer Schriftart geschrieben, die auf den ersten Blick einen Wohlfühlroman erkennen lässt. Dem Erzählstrang ist leicht zu folgen. Helen Schreiber hat mich mit ihrem flüssigen und humorvollen Schreibstil in der ersten Hälfte oft zum Schmunzeln gebracht. Lena und ihre Familie sind mir auf Anhieb sympathisch gewesen. Von Malte hätte ich mir mehr Gedankengänge gewünscht, die erst im letzten Teil zu Lesen sind. Reik ist der Inbegriff eines Yogalehrers, der von der Autorin in dieser Geschichte als Gegenpol zum Leben von Lena und Malte gesetzt wird. Sie äußert damit eine leise Kritik an unsere Gesellschaft, die sich eher an Werten als an Normen orientiert.

    Mit “Heimweh nach uns” ist Helen Schreiber ein munterer Wohlfühlroman mit einer liebenswerten Familie gelungen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich eine Lesepause gönnen möchten. Namasté.

  4. Annalena

    Das Buch „Heimweh nach uns“ ist das erste Buch, welches ich von der Autorin Helen Schreiber gelesen habe.

    Das Cover finde ich sehr schön. Blau ist meine Lieblingsfarbe, darum gefällt es mir sehr. Die Kombination von verschiedenen Blautönen wirkt sehr harmonisch.

    Den Schreibstil von Helen mag ich sehr. Es macht dadurch viel mehr Spaß, das Buch zu lesen. Er wirkt sehr entspannend und beruhigend. Durch den Schreibstil komme ich irgendwie runter und entspanne mich. Ich denke an nichts anderes mehr, als an das, was gerade in „Heimweh nach uns“ passiert.
    Die erste Yogastunde hat mich auch etwas neugierig auf Yoga gemacht. Vielleicht probiere ich das auch mal aus.

    Lena, Malte, Jonte und Mila sind eine tolle Familie und tolle Charaktere. Im Grunde gehören sie einfach zusammen.
    Lenas Gefühle kommen bei mir sehr gut an. Ich fühle mit, wenn es ihr nicht gut geht, sie durcheinander ist oder einfach nicht weiter weiß. Ich hoffe, ich komme nie an den Punkt, an den Lena und Malte gekommen sind. Die beiden sind zwei wirklich tolle Menschen. Sie wirken so ehrlich und echt. Es fühlt sich an, als würde es die beiden wirklich geben. Denn so wie es den beiden geht, so ist das Leben.

    Hier wurde eine wirklich wunderschöne Geschichte gezaubert, der ich sehr gerne gefolgt bin. Ich bin nicht verheiratet, habe noch keine Kinder und sehr viel Freizeit neben der Arbeit und kann daher nicht sagen, dass ich die Situation selbst erlebt habe und trotzdem hat das Buch geholfen über seine Träume nachzudenken. Was man wirklich im Leben will. Diese Geschichte hat eine ganz klare Leseempfehlung verdient.

  5. Leseschneckchen

    Kurzmeinung: Eine sehr reale und zeitgemäße Familiengeschichte, in der der Alltag sich so breit macht, dass die Liebe kaum noch Platz findet.

    Verlier vor lauter Alltag dein großes Glück nicht aus den Augen

    Lena ist gestresst. Die Kinder, der Haushalt, ihr Vollzeitjob in leitender Position. Hat sie sich mit der Entscheidung Beruf und Kinder unter einen Hut zu bekommen zu viel zugemutet? Wer möchte sich schon eingestehen, dass alles zusammen nicht zu meistern ist? Lenas Körper aber spricht eine andere Sprache. Ihr Rücken macht ihr immer mehr zu schaffen. Deshalb schenkt ihre Schwester Judith ihr zum Geburtstag einen Yoga Kurs. Auch wenn Lena damit erst überhaupt nichts anfangen kann, beschließt sie, einen Versuch zu starten. Denn nur der Kurs ist eine Möglichkeit die ständigen Rückenschmerzen, die sie immer häufiger plagen, in den Griff zu bekommen. Dass ihr Yogalehrer männlich ist und ihr Einzelstunden verabreicht, damit hatte Lena nicht gerechnet. Trotzdem lässt sie sich darauf ein und spürt direkt nach der ersten Stunde, dass es ihr guttut. Auf die zweite Sitzung freut sie sich bereits bis sie es schließlich kaum erwarten kann, sich diese Auszeit mit Reik zu nehmen. Er gibt ihr ein so gutes Gefühl, doch bedeuten diese innigen Momente nicht auch eine Gefahr?
    Wie schon erwartet, bin ich super in das Buch eingestiegen. Ich hatte mich sehr auf diesen Roman gefreut, denn allein der Klappentext klang für mich sehr vielversprechend. Nicht nur der Schreibstil ist angenehm. Ich konnte mich auch direkt in Lena hineinversetzen. Schnell wurde ich von ihrem Alltag, den unerfüllbaren Zielen, Wünschen und Vorstellungen überrannt und konnte gut nachempfinden, wie sie sich gerade fühlt. All die Belastungen, die es ihr unmöglich machten, glücklich zu sein. Ich glaube, man muss nicht vollzeitberufstätig sein, um ihre Stimmung nachzuempfinden. Die meisten Mütter fühlen ganz genauso und können gut verstehen, wie schnell man vor lauter Kinderfürsorge das eigene Leben und die Partnerschaft hintenanstellt. Der Spagat zwischen Familie und Beruf stellt Eltern vor eine Herausforderung. Allerdings muss ich gestehen, dass ich bis zur Mitte des Buches von Lenas dauerhaften Unzufriedenheit und den vielen Schilderungen ihres Alltags, die mir als Mutter nur allzu vertraut vorkamen, fast genervt war. Sie wirkten wie eine Auflistung belastender Aufgaben. Ihre negative Stimmung übertrug sich auf mein Leseempfinden. Oft habe ich mich gefragt, warum sie nur so unglücklich war, wo doch ihr Mann alles daransetzte, sie glücklich zu machen. Um sie zu entlasten nahm er ihr so gut es ging die Arbeit ab. Lenas Mann Malte zeigte sich fast immer von seiner besten Seite. Er war in meinen Augen nicht nur der perfekte Vater, sondern auch ein fürsorglicher Ehemann. Genau das wird auch der Grund sein, warum Lena es in der ersten Hälfte des Buches deutlich schwerer hatte, mein Mitgefühl zu erlangen.
    Irgendwann aber tat sich etwas in Lenas Leben. Sie räumte ihren Sehnsüchten etwas mehr Platz ein. Ihre Handlungen und Gedanken wurden tiefgründiger. Sie versank nicht mehr in Selbstmitleid, sondern fand Ideen, reagierte nach Gefühl und nicht nach Plan. Das, was sich zwischen ihr und dem Yogalehrer entwickelte und Gewissensbisse wie Schuldgefühle in ihr auslöste, war deutlich spürbar. Nun fesselten mich ihre Emotionen regelrecht an das Buch.
    Lena und Malte zeigen uns in ihrer Geschichte deutlich, wie schnell es geht, sich vor lauter Alltagsbelastung aus den Augen zu verlieren. Mich hat ihre Geschichte berührt, schon allein, weil sie mir so real vorkam. Viele Stellen waren so mitten aus dem Leben gegriffen, dass ich das Gefühl hatte, sie finden in meinem Freundeskreis statt. Ich fand es spannend die Lebensgeschichte dieser Familie ein Stück zu begleiten. In meinen Gedanken hat sich das Buch definitiv festgesetzt, deshalb bekommt es von mir verdiente 4 Sterne.

  6. Whoireallyam_katjaswelt

    Vielen Dank, dass ich das Buch vorablesen durfte.

    Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen und es hat mir sehr deutlich vor Augen geführt, was wichtig ist und wann es notwendig ist, mal einen Gang runterzuschalten.

    Der Schreibstil ist einnehmend und gefühlvoll und macht es leicht, sich durch die Seiten tragen zu lassen. Auch die ein oder andere Tränen ist beim lesen gelaufen. Aber das ist ok!

    Die Geschichte selbst ist böse, denn sie hält dir den Spiegel vor. Mitten am Tag in sehr ungönstigem Licht. Alles hell und ungeschönt. Egal, welches Wort man liest, der Spiegel ist da und man schaut unweigerlich hinein. Bin ich glücklich? Ist meine Ehe glücklich? Haben wir alles, was wir uns erträumt haben oder sind wir irgendwann irgendwo irgendwie falsch abgebogen? Und wenn ja, wo ist die Kreuzung, die uns wieder auf die richtige Spur zurück führt?

    Die Worte tun weh und ich glaube, so ziemlich jeder, der eine längere Beziehung führt, kann den ein oder anderen Punkt nachvollziehen. Wenn man sich nicht sogar völlig in Lenas und Maltes Situation hineinfühlen kann. Denn die beiden sind auf jeden Fall falsch abgebogen. Und sie beginnen den schweren Weg zurück nach Hause.

    Es geht darum, ehrlich zu sein, zu akzeptieren, dass jeder Mensch Grenzen hat, aber auch Träume, die, je länger sie vernachlässigt werden, immer krampfhafter werden und irgendwann eine Hürden bilden, die man nur noch schwer übersteigen kann. Nicht ohne Kletterausrüstung. Mit Höhenangst! Dass es ok ist, sich mal Auszeiten zu nehmen, solange man danach wieder nach Hause zurückkehrt, sowohl körperlich als auch mental. Eine Auszeit ist dafür da, sich zu erden, um den Alltag zu wuppen und nicht, um vor seinen Problemen und Sorgen davonzulaufen.

    Ein tolles Buch, das es verdient, gelesen zu werden!

  7. Buecherzwerg

    Ein Buch, welches mich überrascht hat, weil ich das nicht erwartet hatte. Den Tiefgang, die schonungslose Ehrlichkeit, auch wenn ich mir teilweise noch ein bisschen mehr Ehrlichkeit gewünscht hätte. Aber die Autorin Helen Schreiber schafft es, den Finger in die Wunde zu legen und einen Roman zu schreiben, der vielleicht autobiographisch ist, vielleicht aber auch nicht. Der auf jeden Fall einigen, wenn nicht sogar vielen Leserinnen das Gefühl geben wird, ihren eigenen autobiographischen Roman, ihre eigene Geschichte zu lesen. Das macht das Buch zu etwas besonderem.

    Dabei gelingt es der Autorin ein Buch zu schreiben, welches trotz der gesamten Problematik weder zu schwermütig ist noch den Zeigefinger erhebt, aber trotzdem zum Nachdenken anregt. Ob uns das als Leserinnen gefällt, weiß ich nicht, denn es gehört schon Mut dazu, sich einzugestehen, dass etwas schief läuft und dass es nicht am anderen liegt, sondern an einem selber. Es ist schwer sich einzugestehen, dass man selbst vergessen hat, seine Bedürfnisse, Wünsche und Träume mitzuteilen, weil man selber gar nicht mehr wusste, was man selbst für Bedürfnisse, Wünsche und Träume hat.

    Ein Buch über die Auseinandersetzung mit sich selbst, damit, sich selber gegenüber ehrlich zu sein und auch gegenüber seinem Partner. Manchmal ist das ganz schön schwer und noch schwerer mit dem anderen darüber zu reden. Aber es ist unser Leben. Deshalb sollten wir verdammt noch einmal die Zähne auseinanderkriegen.

    Ein Buch über Mut und Hoffnung, Verständnis und Liebe und über das Verzeihen und zweite Chancen, darüber, dass Aufgeben keine Option ist und darüber, dass schon kleine Veränderungen grosses bewirken können und dass man immer seinen eigenen Weg gehen muss, selbst wenn man mal falsch abbiegt, denn auch dieser falsche Abzweig bringt uns oft auf den richtigen Weg zurück.

  8. Manja82

    Meine Meinung
    Der Roman „Heimweh nach uns“ stammt aus der Feder der Autorin Helen Schreiber. Es ist der Debütroman der Autorin und ich war wirklich gespannt darauf.
    Das Cover hat mir total gut gefallen und der Klappentext versprach mir sehr schöne Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

    Die handelnden Charaktere sind der Autorin in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand diese als gut vorstellbar beschrieben und auch die Handlungen waren nachzuempfinden.
    So lernt man als Leser hier besonders Malte und Lena sehr gut kennen. Beide wirkten sie sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert.
    Besonders in Lena konnte ich mich gut hineinversetzen. Auf mich wirkte sie sympathisch dargestellt, ich habe mit ihr mitgefiebert und mitgelitten.
    Malte war mir doch irgendwie ein wenig zu perfekt. Doch genau dieses Perfekte wird ihm irgendwie zum Verhängnis. Er ist auch sympathisch, keine Frage, doch irgendwie ein wenig zu glatt.

    Die Nebencharaktere haben mir hier in diesem Debüt auch gut gefallen. Sie wirkten gut beschrieben und somit auch sehr gut ins Geschehen integriert.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig gehalten. So kommt man als Leser wirklich gut durch die Seiten hindurch und kann ohne Probleme folgen.
    Die Handlung selbst ist wirklich so richtig schön. Der Leser bekommt hier so einiges geboten. So gibt es die verschiedensten Emotionen und Gefühle, die man als Leser auch wirklich gut nachempfinden kann. Diese bringt die Autorin transportiert die Autorin dann auch gut zum Leser, auch wenn es gerade am Anfang doch ein kleine wenig hektisch wirkt.
    Von der Hintergrundthematik dieser Geschichte hier war ich sehr angetan. Es ist halt doch immer noch sehr wichtig, das man als Paar miteinander redet als nur zu leben. Der Leser wird so wirklich auch zum Nachdenken angeregt.

    Das Ende dieses Debütromans ist in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gehalten, es macht diese gut rund und schließt sie letztlich auch zufriedenstellend und stimmig ab.

    Fazit
    Insgesamt gesagt ist „Heimweh nach uns“ von Helen Schreiber ist ein richtig gut gelungener Debütroman, der mich auch echt gut mitgenommen hat.
    Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender sehr angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als sehr emotional und gefühlvoll empfunden habe und deren Hintergrundthematik zum Nachdenken anregt, haben mir sehr schöne Lesestunden beschert und mit überzeugen können.
    Sehr empfehlenswert!

  9. passionate_bookowl

    Der Debütroman „Heimweh nach uns“ von Helen Schreiber

    schildert ungeschönt den realistischen Alltag von Lena: überfordert vom Leben. Nicht gehört und gesehen von ihrem Mann Milan, berufstätig und zweifach Mama, soll sie sich nun auch verschulden, für einen Traum, der wieder nicht ihr eigener ist. Dazu plagen sie unterdrückte Gefühle und ihr Rücken – und beides kann der, erst mürrisch und unter Protest ausgesuchte, faszinierende und einnehmende Yoga-Lehrer beheben…

    Helen Schreiber lässt die Tribute, die ein sicherer Job, ein konventionelles Leben und 23 Jahre Beziehung fordern, nachvollziehbar und authentisch aus der Sicht von Lena entstehen. Es war ein leichtes, ihren Gedanken zu folgen und diese zu verstehen. Denn wer kennt die Monotonie des Alltags, das Gefühl, etwas würde fehlen, während alles doch zu viel ist, nicht?

    Die Autorin schreibt flüssig, doch die 250 Seiten plätschern einfach dahin, ohne ein Highlight, ohne Knall, unspektakulär und oft einfach nur langweilig – passend zu der Eintönigkeit, die Lenas Leben ausmacht. Es gab keinen Reibungspunkt, die Charaktere schlucken ihre Gefühle runter, übertönen sie und selbst die Bindung zwischen Reik und der unzufriedenen Mutter und Ehefrau war … nicht fühlbar. Und grade diese Szenen hätten doch vor Funken überspringen müssen.

    „Heimweh nach uns“ gleicht einem oberflächlichen Tatsachenbericht, der sich für zwischendurch gut lesen lässt, aber weder beeindruckt noch fesselt. Helen schrieb einen seichten Roman, der lediglich auf den letzten Seiten ein wenig am Herzen rührt.

  10. SasaRay

    Hautnah. Berührend. Echt.
    .
    Leseerlebnis:
    Mit Beginn des ersten Kapitels von „Heimweh nach uns“ wird man mitten ins Geschehen geworfen. Man erlebt den Alltag der Protagonistin Lena mit ihrem Mann und ihren Kindern.
    Es kann mir so vor als würde ich mein eigenes, früheres Leben lesen, fast wie ein Tagebucheintrag. Ein Thema, mit dem ich eigentlich abgeschlossen hatte. Viele alte Gefühle kamen dabei hoch und leider hat es zeitweise in mir auch den alten Stress wieder hervorgerufen. Einfach „too close to home“, was aber auch zeigt wie realistisch die Ausgangssituation von Lena und Malte ist.
    Mit Beginn des Yogakurses konnte ich glücklicherweise auch endlich ausatmen und entspannen. Ich habe das Buch also hautnah miterlebt.
    Es war für mich eine sehr, sehr emotionale Leseerfahrung. Helen Schreiber hat mich mit ihrem sanften und gleichzeitig auch fürsorglichen Schreibstil einfach mitgerissen.
    Die gesamte Handlung hat keinerlei Längen und ist von Anfang bis Ende das Zeugnis einer Ehe mit ihren Höhen und Tiefen. Man hat das Gefühl hinter die Fassaden einer Beziehung blicken zu können. Die Entwicklung von Lena und ihrem Malte im Handlungsverlauf ist sehr schön zu verfolgen und ihre Charaktere sind auch gut portraitiert.
    Für etwas zusätzliche Gänsehaut sorgt der Soundtrack, den die Autorin zum Buch geschrieben und selbst eingesungen hat.
    Fazit :
    Ein sehr berührendes Buch, dass ein realistisches Bild einer Ehe zeichnet ohne Weichmacher oder Idealisierung. Gerade dadurch geht es so unter die Haut.

  11. Dorothea

    Lena und Malte sind seit dreiundzwanzig Jahren ein Paar, ein gutes Team und Eltern von zwei wundervollen Kindern. Lena wächst der Alltag über den Kopf und ihre Verbindung zu Malte scheint auch nicht mehr wirklich da zu sein. Ihre Schwester Judith schenkt ihr einen Yoga Kurs, das soll ihre mit den Rückenschmerzen helfen und Entspannung bringen. Sie nimmt ihn nur widerwillig und skeptisch an. Doch als sie dann Reik kennenlernt ihren Yogalehrer zieht er sie in ihren Bann. 

    Beim Lesen des Klappentextes habe ich schon vermutet wohin die Geschichte geht. Doch ich wurde überrascht. Die Geschichte berührt einen und bringt einen zum Nachdenken. Bist du glücklich? Bist du wirklich glücklich? Man begleitet Lena durch ihre Krise und ihren Weg zurück zu sich selbst. Der ganz anderes verläuft wie ich es erwartet hatte. Durch den Yogalehrer Reik, wurde so manche Veränderung angestoßen. Mir gefällt die Atmosphäre und die Beschreibung der Szenen mit Reik. Die waren der Ruhepol der Geschichte. Das hat mich in den Bann gezogen und bringt einen selbst zum Nachdenken. Hingegen die „Familienszenen“ immer hektisch, aufreibend und einen schon beim Lesen Energie gezogen haben. Man hat ihren Zwiespalt gespürt und ihre Angst. Der Verlauf der Geschichte war einfach genial und war genau richtig. Deshalb ist es sogleich zu meinen Highlights des Jahres gewandert. 

  12. Buecherteufel

    Das Debüt von Helen Schreiber “ Heimweh nach uns “ hat mir sehr gut gefallen.

    Die Hauptcharaktere sind Malte und Lena und wurden sehr schön und ausführlich vorgestellt. Die Nebencharaktere hatte man nicht immer gemerkt, dass es „nur“ Nebencharaktere sind und das find ich gut so.

    Die Geschichte hatte „nur“ 250 Seiten und waren relativ flott gelesen.

    Jedenfalls ein faszinierender Erstling der Autorin und immer eine Empfehlung wert.

  13. Daniela

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Bin gut in die Geschichte hinein gekommen und war gleich mittendrin. Die Handlung ist überzeugend und nachvollziehbar. Die Geschichte ist sehr realistisch und könnte wirklich so geschehen. Die Charaktere sind mir sympathisch. Konnte mich gut in sie hinein versetzen und mit ihnen mitfühlen, mitfiebern und mitleiden. Viele Stellen sind sehr emotional und gingen mir sehr nah. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert. Sehr zu empfehlen.

  14. Su Sanne

    Der Titel ist gut gewählt für diese Geschichte.
    Eine sehr emotionale Geschichte, der ich gerne gefolgt bin,der man auch im realen Leben begegnen kann.
    Lena hat alles, einen tollen Mann ,zwei Kinder und einen Job. Doch reicht es um glücklich zu sein? Immer mehr nimmt Stress und Alltag sie gefangen und sie steht mit ihren Gefühlen alleine da. Um nicht als „Verliererin“ dazustehen traut sie sich nicht über ihre Gefühle zu sprechen.
    Durch Yoga soll sie wieder zu sich selbst finden, doch da macht sie einen großen Fehler, was ihr schnell klar ist. Kann ihr Mann ihr verzeihen? Sie begeben sich auf die Reise um sich wiederzufinden, können sie das UNS wiederfinden?
    Hier wird einem bewusst, das man sich selber immer mal verlieren kann und das man seine Wünsche niemals aus den Augen verlieren sollte und auch mal den Mut haben, sie mal auszusprechen.

  15. Gina

    Das Buch besticht durch sein schönes Cover und die gewählten Blautöne.

    Lena und Malte holt der Stress des Alltags in der Ehe ein. Mit ihren beiden süßen Kindern ist alles durchstrukturiert und durchgetaktet.

    Die Protagonisten werden glaubhaft dargestellt. Besonders symphatisch sind mir Lenas Schwester Judith und die beiden Kinder im Hinterkopf geblieben.

    Wo bleibt die Liebe, wenn man zu müde ist und kaum noch Zeit füreinander hat? Ist das Streben nach einem eigenen Haus so wichtig? Wer setzt die Prioritäten, wenn einer der Partner gefühlsmäßig auf der Strecke bleibt? Sehr gut beschrieben, viele Familien werden sich in den Schilderungen wiedererkennen.

    Der Versuch den Kopf mit Yoga freizubekommen, schlägt bei Lena nur bedingt an. Denn da ist auf einmal Reik, der smarte Yogalehrer drin. Und nun ist das anstehende Chaos vorprogrammiert.

    Ein Roman über das Suchen und Wiederfinden. Ehrlichkeit ist mit am wichtigsten. Wo hat sich die ursprüngliche Leidenschaft ihrer Liebe versteckt?

    Ein schöner Roman, wo mir allerdings die Tiefe zu Reik gefehlt hat. Wer liebt, kämpft.

    Gut gefiel mir hingegen die Art von Malte, zu reagieren. Mehr kann ich ohne spoilern leider nicht dazu schreiben.

  16. Christys

    In ihrem Debütroman schildert die Autorin Helen Schreiber ungeschönt und unfassbar ehrlich den stressigen Alltag der Protagonistin Lena. Sie lebt mit ihren zwei Kindern neben ihrem Mann her, anstatt mit ihm zu leben. Der Schreibstil von der Autorin ist sehr angenehm, realistisch und die einzelnen Szenen wunderbar authentisch. Da sie so flüssig schreibt, fliegt man förmlich über die Seiten. Ich konnte die Emotionen der Charaktere sehr gut nachvollziehen, sie gingen direkt unter meine Haut. Und Helen schafft es wunderbar, die ganze Palette an Gefühlen zu bieten. Es gibt ein paar Höhen, aber auch sehr viele Tiefen, die dem Buch eine sehr melancholische Stimmung verleihen.

    Ich konnte mich super in die Protagonistin Lena hineinversetzen, obwohl mir ihre Situation völlig unbekannt ist. Ich habe weder Mann noch Kinder, aber konnte sie trotzdem nachvollziehen und empfand große Sympathie für sie. An vielen Stellen wollte ich sie einfach nur fest in die Arm nehmen und ihr sagen, dasses gut wird, auch wenn ich mir da oft selbst nicht so sicher war. Die anderen Personen sind sehr gut und authentisch ausgearbeitet. Jeder spielt perfekt seine Rolle und scheint direkt aus dem Leben zu stammen. Liebevolle Menschen, die so in meiner Nachbarschaft leben könnten.
    Außerdem gefiel es mir sehr gut, dass keine der Figuren als böse oder schlecht dargestellt wurden, keinem der schwarze Peter untergeschoben. Man versteht die einzelnen Beweggründe sehr gut.

    Der Roman hat mir unfassbar gut gefallen und ich kann ihn euch wirklich ans Herz legen. Er ist lebensnah und regt einen als Leser aus unfassbar zum (Um)Denken an. Außerdem hält die Autorin dem Leser ungeschont den Spiegel vor das Gesicht. Ehrlich zu sein und seine Fehler zu akzeptieren, ist niemals einfach und leicht.

    Ein unfassbar tolles Buch. Ganz große Empfehlung!
    5/5 ⭐

    Übrigens hat die liebe Helen Schreiber auch einen kleinen Soundtrack zu ihrem Buch aufgenommen, den ich sehr empfehlen kann.

  17. EMOTIONBOOKSWORLD

    Ein wahrhaft brillanter Roman der meisterlich unterhält und mir eine ausnahmslos exzellente Zeit mit authentischen Momenten geschenkt hat. Die Autorin versteht es glänzend ihren Protagonisten Leben einzuhauchen und platziert jede einzelne Figur perfekt in ihrer Rolle, hervorragend überzeugen hier die einzelnen Charaktere. Sie zeichnet jeden einzelnen Protagonisten so unfassbar phänomenal das ich hemmungslos verzaubert war. Der Schreibstil ist mitreißend, fokkusiert, reizend, fesselnd und rasant im Fluss. Über die komplette Buchlänge legt sich eine ausgezeichnete Spannung, sowie eine herzenswärme die man spürt.
    Eine Geschichte die unterhält und zum Nachdenken bringt.

  18. Pieni Tarinankertoja

    Ich bin zwar erst bei Kapitel 11 aber dass, was ich bisher gelesen habe, ist irgendwie herzerfrischend. Eigentlich ziemlich alltäglich und all jenen, die in einer langjährigen Beziehung sind wahrscheinlich auch irgendwie bekannt und doch fiebere ich mit der Protagonist mit dem ganzen Strauß an Emotionen mit. Ruft die liebe Helen Schreiber durch ihren Schreibstil diese gekonnt hervor und lässt mich dadurch eine kleine Flucht aus dem Alltag erleben. Bin gespannt, ob das bis zum Ende der Geschichte so bleibt und vor allem wohin die Reise noch gehen wird, hab nämlich gerade so gar keinen Plan.

  19. Pieni Tarinankertoja

    Fertig gelesen, ein bisschen nachwirken lassen und immer noch absolut begeistert. Die Achterbahn der Emotionen beim Lesen war einfach zu schön, auch wenn ich der Protagonistin und ihrem Göttergatten zwischendurch gerne mal einen kräftigen Tritt in den Popes gegeben oder zumindest die Wacht am Rhein erzählt hätte und dabei mehr als schwarz für das erhoffte Ende gesehen habe. Aber gottseidank konnte die Autorin mich mit ihrem frischen und klaren Schreibstil doch sehr gut beruhigen. Allerdings hat sie mich auch in den letzten Kapiteln zu Tränen gerührt, was mir beim Lesen er selten passiert und genau das ist ein weiterer Punkt, der diese Geschichte für mich absolut empfehlenswert macht. Hinzukommt auch noch, dass mir wieder einmal bewusst geworden ist, dass ein achtsames Umgehen mit mir, meiner Gesundheit, den Freunden und vor allem mit der Liebe und dem Menschen, mit dem Frau alt werden möchte mehr als wichtig und der Schlüssel zum Glück ist. Ich bedanke mich deshalb von ganzen Herzen bei der Autorin Helen Schreiber für diesen herzerwärmenden Lesespaß zu einem wahrscheinlich doch vielen Leser/innen bekannten Paarproblem und wie sie es charmant sowie amüsant verpackt hat. Hoffe auch, dass ich irgendwann in den Genuss einer neuen Geschichte kommen werde, die mich wieder so packt wie diese hier.

  20. Bibilotta

    Heimweh nach uns
    Ein Titel, der glaub ich schon erahnen lässt, worum es in der Geschichte gehen könnte. Das Gefühl, in der Partnerschaft sich zu suchen … das Verliebtsein, das Gemeinschaftsfeeling … das sucht man glaub immer wieder mal. Zumindest ist es mir nicht ganz unbekannt und man muss immer wieder dran arbeiten um das Heimweh nicht aufkommen zu lassen. Doch was, wenn man sich zu weit auseinander gelebt hat? Wenn der Alltag einen zu stark einnimmt und man den Atem geraubt bekommt durch Doppelbelastung, Familie und Job? Das erlebt die Protagonistin Lena in dem Roman “Heimweh nach uns”. Und wie sich die Geschichte gestaltet, ob sie mit Malte wieder zusammenfindet … das dürfen wir hier in dem gefühlvollen Roman von Helen Schreiber miterleben.

    Tiefgründig, Authentisch und Gefühlvoll
    Die Autorin schreibt und beschreibt in sehr authentischen und gefühlvoller Art und Weise die Geschichte. Ich war sofort drin und hab mich hier auch stellenweise immer wieder selbst gefunden. Wenn auch nicht in dem Ausmaß, wie die Protagonistin selbst. Sehr gefühlvoll, tiefgründig und sehr lebendig wird man hier in die Geschichte entführt und darf sich mit auf eine Reise begeben, die spannend, aufregend und emotional sich hier gestaltet.

    Eine aufwühlende Reise
    Die Geschichte berührte mich als Leser sehr. Nicht nur, weil ich mit der Protagonistin mit fieberte … nein … noch viel stärker, da ich mich selbst immer wieder vor Augen hatte. Es wird einem beim Lesen regelrecht der Spiegel vor Augen gehalten. Ist meine Ehe glücklich? Läuft bei uns alles gut? Könnte das auch bei mir so sein? Wo seh ich UNS? Mit all diesen Fragen hab ich mich während des Lesens zwangsläufig beschäftigt… und meinen Gedanken nachgehangen.
    Diese Geschichte liest man nicht einfach so weg… sie berührt, bewegt und brachte mich emotional in Wallung. Ich hab das ein oder andere Tränchen hier auch verdrücken müssen (DAS aber nicht wegen mir, sondern wegen der Story an sich). Diese Art Reise hat mich aufgewühlt und fasziniert.

    Heimweh nach uns …
    … ist eine Story, die auf verschiedenen Ebenen berührt und nachdenklich stimmt. Sie ist so authentisch und tiefgründig … mitten aus dem Leben gegriffen, wie wir es fast alle kennen. DAS hat mich umgehauen, begeistert, fasziniert und mitgenommen.
    Ein Roman, der mehr ist als einfach nur ein Roman ist… eine Geschichte mitten aus dem Leben … und die war gut, so wie sie ist.
    Das schöne an der ganzen Sache .. es geht ein schwerer aber zu bewältigender Weg zurück zum Glück .. und den darf man hier begleiten. Was man daraus für sich mitnimmt… das ist jedem selbst überlassen. Es geht auf jeden Fall nicht einfach so an einem vorbei… sondern man hängt hier mit drin.

  21. Erdbaerchen

    Lena und Malte haben zwei Kinder und auch im Job läuft es bei beiden super. Doch der Alltag hat sie vollends gefangen genommen. Beiden bleibt kaum Zeit füreinander, was Lena stark zusetzt.

    Die Handlung plätschert eher so dahin, doch sie ist geprägt von Stress und Traurigkeit, was den Leser glauben lässt, er erlebt diese Situation selbst. „Entschleunigen“ heißt das Zauberwort. Doch wie soll das funktionieren, wenn beide in Job und Kinderbetreuung gefangen sind?
    In manchen Situationen entdeckt man sich sicher selbst wieder.
    Ein ganz wichtiges Thema in diesem Buch ist auch die Zeit zu zweit. Darauf sollte man in dem ganzen Alltagstrubel nie vergessen!

    Die Geschichte von Lena und Malte liest sich sehr schnell. Zudem lernt man die Protagonisten immer besser kennen, entwickelt schnell Sympathien und baut Verständnis für den ein oder anderen auf.
    Mich konnte die Autorin mit ihrem emotionalen Schreibstil ab der ersten Seite für sich gewinnen. Eine klare Leseempfehlung!

    Fazit: Regt zur Selbstreflexion an und lässt den Leser nicht ganz ohne Tränen zurück.

  22. Ichbinauchhier

    Lena und Malte sind seit dreiundzwanzig Jahren ein Paar, ein gutes Team und Eltern von zwei wundervollen Kindern. Doch der Alltag hat die beiden fest im Griff. Immer öfter spürt Lena, dass das Leben ihr zu schnell wird und die Doppelbelastung aus Job und Familie ihr den Atem raubt. Ihre Schwester Judith schenkt ihr deshalb einen Yogakurs. Ein Geschenk, das Lena nur widerwillig und skeptisch annimmt. Doch als dann Reik, ihr Yogalehrer, vor ihr steht, zieht er sie sofort in seinen Bann. Er ist die Leichtigkeit, die sie in ihrem
    Leben vermisst hat. Er stellt die Fragen, die schon so lange nach einer Antwort suchen. Und er berührt etwas in ihr, das ihr Herz schneller schlagen lässt. Lena gibt sich diesem Gefühl hin – und läuft Gefahr, am Ende alles zu verlieren …

    Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Man kann sich direkt gut in die Hauptprotagonistin einfühlen und beginnt selbst nachzudenken. Ist man glücklich und wenn nein, dann sollte man das ändern. Man sollte seine Träume nicht vergessen und für sein Glück einstehen.
    Ein schönes und kurzweiliges Buch!

  23. Anni.Booklover

    Ich habe Heimweh

    Die Fakten:

    Titel: Heimweh nach uns

    Autor: Helen Schreiber

    Reihe:

    Verlag: FeuerWerke Verlag

    Seiten: 252

    Klappentext:

    „Lena und Malte sind seit dreiundzwanzig Jahren sowohl ein Paar, als auch ein gutes Team und Eltern von zwei wundervollen Kindern. Doch der Alltag hat die beiden fest im Griff. Immer öfter spürt Lena, dass das Leben ihr zu schnell wird und die Doppelbelastung aus Job und Familie ihr den Atem raubt. Ihre Schwester Judith schenkt ihr deshalb einen Yogakurs. Ein Geschenk, das Lena nur widerwillig und skeptisch annimmt.

    Doch als dann Reik, ihr Yogalehrer, vor ihr steht, zieht er sie sofort in seinen Bann. Er ist die Leichtigkeit, die sie in ihrem Leben vermisst hat. Er stellt die Fragen, die schon so lange nach einer Antwort suchen. Und er berührt etwas in ihr, das ihr Herz schneller schlagen lässt.

    Lena gibt sich diesem Gefühl hin – und läuft Gefahr, am Ende alles zu verlieren.. „

    Rezension:

    Die Autorin beschreibt ihre Protagonisten bildhaft und voller Gefühle, so dass ich sie beim Lesen detailliert vor Augen hatte. Sie schafft es den Leser so tief in die Gefühlswelt von beiden eintauchen zu lassen und auch mit ihnen zu fühlen. So wirken Lena und Malte auf den Leser sehr natürlich, wie Menschen aus dem wirklichen Leben. Beide leben in Ihrem Alltag aneinander vorbeii.

    Die Autorin schafft es mit wenigen Worten die bedrückende Stimmung die zu Beginn im Buch alles beherrscht gekonnt auf den Leser zu übertragen. Der Leser kann sich schnell in die Handlung hinein fühlen und diese auch nachvollziehen. Das Buch lässt sich von der ersten Seiten an flüssig lesen, so das ich es nicht aus der Hand legen konnte.

    Die Botschaft vermittelt dem Leser die Botschaft, dass es wichtig ist, auf einander Acht zu geben und nicht im grauen Alltag die Liebe und Vertrautheit verlieren darf. Es zeigt das auch in schweren Zeiten die Liebenden immer wieder zu einander finden und das man zusammen alles erreichen kann.

    Fazit:

    Ich kann das Buch allen empfehlen die eine Geschichte suchen, in die sie tief eintauchen können.

    Ich habe das Buch freundlicherweise von der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, dafür bedanke ich mich herzlich bei ihr.

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