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Wenn die Wellen uns berühren

(4 Kundenbewertungen)

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Manchmal beginnt die Liebe genau dort, wo die Angst endet.

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Kategorie:

Beschreibung

📖 Kurzinhalt:

Ein Leben lang hat Marlene versucht, nichts falsch zu machen – aus Angst, ihre Krebs-Erkrankung könnte zurückkehren und alles zerstören. Als sie bei einer Routineuntersuchung zufällig Tomme begegnet, einem charismatischen Surfschulbesitzer mit einer Schwäche für das offene Meer, gerät ihre sorgfältig kontrollierte Welt ins Wanken.

Zwischen Wellen, salziger Seeluft und vorsichtigen ersten Gefühlen beginnt Marlene, mutiger zu werden als je zuvor. Doch während sie endlich lernt zu leben, zieht am Horizont bereits ein Sturm auf. Und plötzlich steht mehr auf dem Spiel als nur ihr Herz.

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4 Bewertungen für Wenn die Wellen uns berühren

  1. Liselotte

    Wenn das Vertrauen fehlt – herzergreifender Liebesroman

    Marlene litt als Kind unter Lymphdrüsenkrebs. Nach zahlreichen Therapien scheint der Krebs besiegt, doch die Furcht lässt sie und ihre Mutter Carmen nicht los. Sie führt ein schaumgebremstes Leben, in dem ihre Mutter sie noch bestärkt. Als sie den Surflehrer Tomme kennenlernt, bricht die lang unterdrückte Lebensenergie in ihr auf, sie versucht neue Wege zu gehen, lernt surfen und traut sich, ihrer Mutter klare Ansagen zu machen. Auch der Liebe gibt sie eine Chance, doch ihr neues Leben ist fragil und droht zusammenzubrechen. Dass sie Tomme nicht die Wahrheit sagen kann, ihn lieber von sich stößt, ist eine Fehlentscheidung, die sie schon bald bereut …

    Es ist wieder ein berührender Roman von Josefine Weiss, sie greift das Thema Krebserkrankung auf – nicht das erste Mal in einem ihrer Bücher. Der Roman ist diesmal eng aufgebaut, fast wie ein Kammerspiel, nur wenige Figuren tauchen auf. Eine tragende Rolle spielt Marlenes überfürsorgliche Mutter Carmen, in die ich mich sehr gut hineinversetzen konnte. Marlene ist ihr einziges Kind, sie war immer alleinerziehend und ihre Angst, diese einzige Tochter zu verlieren, beherrscht ihr Denken. Sie merkt nicht, wie sie Marlene beeinflusst und einengt. Tomme, der unkompliziert Fröhliche, der ebenfalls eine nicht gerade leichte Entwicklung durchmachen musste. Und Basti, der Kinderfreund, den sie als Kind kennenlernte, weil er auch Krebs hatte, schwul ist und mit einem Partner, der jedoch nur erwähnt wird, eine Stunde entfernt wohnt. Er bleibt leider ein bisschen blass, ist uneingeschränkt für Marlene da. Dass Marlene keine Freundinnen oder Arbeitskolleginnen hat, die erwähnenswert sind, hat mich ein wenig gestört, denn es entstand für mich eine Art »Insel-Eindruck«. Das Flair von Ostsee punktet natürlich und auch die gefühlsbetonten Dialoge und Szenen zwischen den Hauptfiguren, sowie das Abnabeln von Mama Carmen.
    Unter dem Strich war es für mich ein hochemotional geschriebener Liebesroman, mit Taschentuchmomenten vor dem Hintergrund einer Krebserkrankung. Absolut lesenswert.

  2. Micha2006

    Der Roman hat wieder das typische Setting der Autorin. Im Hintergrund die schwere Krankheit der weiblichen Hauptperson bzw. die Schatten der Vergangenheit die diese mit sich ziehen. Ich konnte gerade in diesem Roman sehr viel nachempfinden, auch wenn ich nicht erkrankt bin. Der Schreibstil ist sehr einfühlsam und man ist immer am Hoffen und Bangen, aber auch am freuen. Das Buch nimmt einen sehr gut mit in diese Story.

  3. Lesegern

    Dies ist ein typischer Roman der Autorin Josefine Weiss. Grundlage ist hier Marlene, eine junge Frau, die als Kind an Krebs erkrankt war. Diese Vergangenheit ist noch immer sehr präsent in ihrem Leben. Dieser Roman ist sehr einfühlsam geschrieben und auch die Kulisse an der Ostsee gefällt mir sehr gut. Ein durchaus lesenswerter Roman.

  4. Marira

    Das Cover des Buches „Wenn die Wellen uns berühren“ von Josefine Weiss zeigt – in dem für Josefine Weiss typischen Stil – Marlene und Tomme Hand in Hand Richtung Meer schlendernd. Rechts die Surfschule vorne über dem Meer die untergehende Sonne mit einem farblich wundervollen Himmel.

    Das Buch selbst ist in einfacher Sprache gut verständlich geschrieben und lässt den Leser schnell in die Geschichte eintauchen.

    Die Geschichte handelt von Marlene, die in ihrer Kindheit an Lymphdrüsenkrebs erkrankt und als geheilt eingestuft und seither von Ihrer Mutter Carmen sehr eng bemuttert /reglementiert wurde. Als sie zufällig in der Cafeteria des Krankenhauses Tomme trifft, der sie mehr als fasziniert, stimmt sie zu, einen Surfkurs bei ihm zu machen.
    Die sonst sehr verkopfte und vorsichtige Marlene trägt einen inneren Kampf aus ob sie diesen Kurs machen soll oder nicht. Schließlich entscheidet sie sich dafür und wird schnell zu einer guten Surferin und verliert ihr Herz ganz nebenbei an ihren Tomme, der -so ganz das Gegenteil von Marlene- sie zu waghalsigen Entscheidungen motiviert…..doch als ein Unfall sie ins Krankenhaus bringt, wird sie mit einer Diagnose konfrontiert, die ihre neu gewonnene Selbstsicherheit und Zuversicht niederzuschmettern droht….

    Eine extrem emotionsgeladene Geschichte die zwischen Liebe, Hoffnung, Zuversicht und Zerrissenheit, Hilflosigkeit, Wut und Trauer hin und herspringt. Das Auf und Ab was Marlene erlebt ist so plastisch beschrieben, dass es greifbar und spürbar wird und den Leser emotional erreicht, Tränen inklusive.
    Tolles Buch, welches meine absolute Leseempfehlung erhält.

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