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Tiefes Grab (Zwischen Mord und Ostsee)

(37 Kundenbewertungen)

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Kategorie:

Beschreibung

📖 Kurzinhalt:

Als der Krabbenfischer Lars Petersen eines Morgens tot auf seinem Kutter gefunden wird, stoßen die Ermittler Birte Lohse und Rainer Speckmann auf eine Mauer des Schweigens. Die Fischer reden nicht. Die Hafenarbeiter schon gar nicht. Und keiner will etwas gesehen haben.

Als dann wenig später auch noch Petersens junger Matrose tot aus der Nordsee gefischt wird, ist klar, dass im Hafen von Büsum eigene Gesetze herrschen – und wer sie bricht, zahlt mit seinem Leben.

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37 Bewertungen für Tiefes Grab (Zwischen Mord und Ostsee)

  1. Martinchen

    Tod auf dem Kutter

    Birte Lohse und Rainer Speckmann suchen den Mörder des Krabbenfischers Lars Petersen, der auf seinem Kutter tot aufgefunden wurde. Fischer und Hafenarbeiter sind wortkarg, so dass die beiden Ermittler nur wenige Anhaltspunkte haben. Dann wird Petersens junger Matrose tot im Watt gefunden. Damit bekommt der Fall eine völlig neue Wendung.

    Birte Lohse und Rainer Speckmann, privat ein Ehepaar und die Mitglieder ihres Teams sind bereits bekannt. Alle sind sympathisch dargestellt, alle sind hochmotiviert, wenn es um die Aufklärung der Fälle geht. Die Motivation leidet auch nicht unter der großen Sympathie zwischen Lohses Mitarbeiter und der örtlichen Polizistin. Kryptische Tabellen wie in diesem Fall stellen kein unüberwindbares Hindernis dar und liefern das Motiv. Inwieweit solche Machenschaften der Realität entsprechen, vermag ich nicht zu beurteilen, glaubwürdig sind sie auf jeden Fall.

    Falsche Spuren und überraschende Wendungen gehören dazu, ebenso wie das Lokalkolorit. Den Titel finde ich allerdings etwas irreführend, denn so tief ist das Grab des Matrosen nicht.

    Fazit: ein spannender und gut lesbarer Krimi

  2. NicoleK1975

    Krabbenfischerei ist harter Kampf ums Überleben!

    Lars Petersen wurde tot auf seinem Krabbenkutter gefunden, ermordet. Rainer Speckmann und Birte Lohse ermitteln, aber niemand kann etwas dazu sagen.

    Es war mein zweites Buch mit diesem Ermittlerteam und ich war sofort wieder gefesselt. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.

    Der Tote war allseits bekannt, aber auch sehr wortkarg. Wirklich schlechtes konnte niemand über ihn erzählen, mit Ausnahme des Vorsitzenden vom Fischereiverband, der einige lautstarke Auseinandersetzungen mit ihm hatte.

    2 Tage später fanden sie den nächsten Toten: der Lehrling von Petersen wurde ebenfalls ermordet.

    Es gab keine Anhaltspunkte, aber dafür einen feigen Anschlag auf die Ermittler. Und sie entdeckten, dass bei den Befragungen manches verschwiegen wurde. Aber dennoch keinen Anhaltspunkt für ein mögliches Motiv.

    Was dann ans Licht kam, würde die Mafia neidisch machen! Alles wurde aufgelöst und es blieben keine Fragen offen. Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne.

  3. chris2812

    Zwischen Mord und Ostsee – Tiefes Grab

    Verschwiegene Fischer

    Als der Krabbenfischer Lars Petersen eines Morgens tot auf seinem Kutter gefunden wird, stoßen die Ermittler Birte Lohse und Rainer Speckmann auf eine Mauer des Schweigen.Auch von den Fischern und Hafenmitarbeitern ist nicht in Erfahrung zu bringen. Dann stirbt auch noch Petersens Matrose, der junge Sönke Thoms auf rätselhafte Weise. Der junge Mann wird tot aus der Nordsee geborgen. Was geht vor sich im Hafen von Büsum? 2 Morde, ein Anschlag auf einen der Ermittler, zerstochene Autoreifen, verschwiegene Fischereimitarbeiter….Wie hängt das alles zusammen? Die Aufklärung ist nicht nur für die Ermittler überraschend.

    Tiefes Grab ist nunmehr der 10 Band der Küstenreihe, die Neele Bruun von ihrem Autorenkollegen Thomas Herzberg übernommen hat. Er gibt den Anschein eines gemütlichen Küstenkrimis, der auch ein wenig Urlaubsfeeling vermittelt. Die Übernahme der Reihe „Zwischen Mord und Ostsee“ durch Nele Bruun finde ich gelungen. Auch dieser Fall gefällt mir, der übrigens unabhängig von den anderen gelesen werden kann, da jeder Fall in sich abgeschlossen ist. Die sympathischen Ermittler Birte Lohse und Rainer Speckmann sind auch privat ein Ehepaar und arbeitet Hand in Hand. Wie immer spannend, gespickt mit Wendungen und Wirrungen und einem nicht zu erwarteten Ende. Eine gut erzählte, schlüssige Story.

  4. MK262

    Der Krabbenfischer Lars Petersen wird tot auf seinem Kutter gefunden. Die Ermittler Birte Lohse und Rainer Speckmann machen sich an ihre Arbeit um den Mörder zu finden. Wie man es von den Hafenarbeitern und den anderen Fischern gewohnt ist sind Sie sehr Wortkarg und in sich gekehrt. Uns selbst wenn Sie was mitbekommen haben sollten ist es sehr schwer was aus ihnen heraus zu bekommen. Ein zweiter Toter wird aus dem Watt gebogen es ist der junge Matrose von Petersen. Was ist hier los? Die Ermittler Birte und Lars nehmen ihre Gedanken auch damit mit an den gemeinsamen Tisch und das Bett. Finde es echt super wie Sie auch als Ehepaar Funktionen. Bin mir vorgekommen als würde ich selber auch bei der Suche dabei sein. Ein toller Krimi man kommt sich vor wie live dabei bei den tollen Beschreibungen.

  5. Saba

    Auch dieser Teil mit Birte und Lars hat mir wieder sehr gut gefallen.
    Der Schreibstil war wieder flüssig zu lesen außer als dann diese merkwürdigen Tabellen auftauchten aber das gehörte bei diesem Fall dazu und ich fand es sogar Recht spannend wie sie versuchten das alles zu entwirren. Im Übrigen fand ich den Krimi wieder sehr spannend und Lokalkolorit war auch wieder viel dabei. Die Beschreibung der Fischer , deren Charakter und die Art untereinander war sehr authentisch.
    Das Ende war auch Recht gut gemacht und für mich schlüssig.
    Ich kann das Buch nur sehr empfehlen und freue mich schon auf den nächsten Teil!

  6. Totto

    Der Nordseekrimi „Zwischen Mord und Ostsee – Tiefes Grab“ von Nele Bruun ruft das Ermittlerduo Birte Lohse und Rainer Speckmann nach Büsum. Hier wurde ein Fischer auf seinem Boot ermordet. Und das Verhältnis der anderen Fischer und Hafenleute war nicht ganz unbelastet. Kurz darauf wird auch noch sein junger Matrose gefunden.

    Der Fall hat es in sich. Denn neben einer improvisierten Unterkunft können sie zwar auf die Unterstützung der ortsansässigen Polizisten hoffen, aber ansonsten wird schwer gemauert. Die Fischer reden untereinander viel, aber vor Fremden wenig. Liebschaften, Stress untereinander und schwierige Situationen kommen nur zäh aus dem dichten Nebel.

    Der lockere Umgangston im Team hilft die Situation zu meistern und langsam den Hintergründen des Falles auf die Spur zu kommen.

    Ich habe schon mehrere Fälle aus der Reihe gelesen. Dieses zehnte Buch der Reihe war mir zunächst ein wenig zäh, hat sich aber in der zweiten Hälfte dann mehr und mehr geöffnet. Ich mag das Ermittlerduo und die Schreibweise von Nele Bruun. Man kann und soll mitraten. Doch meist werden die letzten Puzzlestücke erst auf der Zielgeraden aufgedeckt. Also Spannung bis zum Schluss.

  7. Botte

    Verschworene Gemeinschaft

    Ihr neuer Fall führt Birte Lohse und Rainer Speckmann nach Büsum. Der Krabbenfischer Lars Petersen wurde tot auf seinem Kutter aufgefunden. Schnell wird klar, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern Mord handelt. Als dann auch noch Petersens Azubi Sönke ermordet im Watt angespült wird, gilt es, die verschworene Gemeinschaft der Fischer zu spalten, um den Täter aufzuspüren. Denn eines ist schnell klar, hier stinkt es gewaltig hinter den Kulissen…

    Nele Bruun hat erneut einen raffinierten Plot erdacht, den sie gewohnt souverän, solide und spannend nach und nach entfaltet. Die Bühne am Meer ist quasi ein Selbstläufer, die neuen Protagonisten sind gut gezeichnet und das bewährte Team begeistert. Es gibt klassische Ermittlungsarbeit, was mir sehr gut gefällt. Die Nebenschauplätze halten sich für mich im Rahmen und bereichern die Handlung. Zartbesaitete Gemüter seien vorgewarnt: Die Leichenschau findet teilweise sehr präzise statt. Und auch wenn das für meinen Geschmack etwas aufgebauschte Codierungsrätsel für mich nicht so unlösbar verschlüsselt daherkommt, gibt es dem Finale noch den nötigen Pfiff.

    Dies ist der zehnte Fall des erfolgreichen Ermittlungsteams. Für mich ist es der dritte Band in Folge, den ich gelesen habe und somit ein erfreutes Wiederlesen mit dem Team. Inwieweit dieses Buch für sich alleine stehen kann, vermag ich daher nicht wirklich zu beurteilen. Ich habe jedoch den Eindruck, dass jeder Band auch für sich ein angenehmes Krimivergnügen bietet. Das Cover fügt sich homogen in die Reihe der Küstenkrimis ein.

    Lese-Empfehlung für Fans von Küstenkrimis.

    Nele Bruun, Zwischen Mord und Ostsee – Tiefes Grab, Küstenkrimi, eBook, FeuerWerke Verlag, 331 Seiten in der Print-Ausgabe, Erscheinungsdatum 30.06.2026

  8. hohleborn8

    Ich bin ein bekennender Nele Bruun-Fan, aber von der „Zwischen Mord und Ostsee“-Reihe ist es für mich das erste Buch. Es hat mir sehr gut gefallen und ich bin sehr schnell in die Reihe hinein gekommen. Es war spannend bis zum doch recht überraschenden Ende und ich habe nicht gemerkt, dass ich so spät in die Reihe gestartet bin. Denn dies ist bereits der 10.Teil dieser Reihe, aber noch nicht zu spät für Spätstarter.
    Das Buch behandelt recht tiefgründig die wirtschaftlichen Probleme der Krabbenfischer an Deutschlands Küste, die kaum noch ihre Existenz erwirtschaften können und um das Überleben kämpfen. Gespickt wird der doch recht schwerwiegende Kriminalfall durch den Humor der Ermittlergruppe. Die beiden Kriminalhauptkommissare Birte Lohse und Rainer Speckmann sind nicht nur dienstlich ein Team. Wie sie mit sich umgehen, lässt schon manchmal schmunzeln. Richtig lustig wird es, wenn sie sich mit ihrem Kollegen Justus Wilken von der Spurensicherung frotzeln. Da Justus am Tatort die örtliche Polizistin Leonie trifft und von der taffen Polizistin fasziniert ist, quartiert er sich kurzerhand in der vorübergehenden Unterkunft der beiden ermittelnden Kommissare ein. Damit ist also für noch mehr Kurzweil gesorgt.
    Ein regionaler Krimi, mit viel Fachwissen zur Krabbenfischerei, mit spannenden Wendungen, wenn man gerade glaubt, den Täter erkannt zu haben und mit einer Überraschung zum Ende. Was will man mehr?
    Es gab nur einen Punkt an diesem Krimi, der nicht ganz gepasst hat. Die Beschreibung der Tat zu Beginn des Buches und durch den Bericht der Gerichtsmedizin weist auf einen sehr brutalen Mord hin, eine Tat, die nur mit sehr viel Zorn in dieser Brutalität ausgeführt werden kann. Wie wir am Ende erfahren, wollte der Täter aber eigentlich nur mit dem Opfer reden und dann spricht er seinen alten Freund gar nicht an, sondern drischt sofort brutal und hinterrücks auf ihn ein. Motiv, Vorhaben und Tat passen irgendwie nicht ganz zusammen und begründen nicht die Brutalität der Tat.
    Aber davon abgesehen ein durchweg spannender Krimi mit authentischem Küstenflair.

  9. ausgelesen

    Ein toter Fischer wird auf seinem Krabbenkutter im Büsumer Hafen gefunden .
    Dies ist ein neuer Fall für das Ermittlerpaar Birte Lohse und Rainer Speckmann .
    Doch die Ermittler stoßen eine auf eine Mauer des Schweigens , da halten die Fischer zusammen auch wenn man sich oft Spinnefeind ist und keiner dem anderen die Krabbe im Netz gönnt.
    Doch wenige Tage Tage später wird auch der Lehrling des Fischers gefunden .. auch Tot .
    Zum Glück erhält das Team Unterstützung von einer Einheimischen Polizistin .
    Aber leichter wird der Fall dadurch nicht. Es tauchen Listen und Tabellen bei der Wohnungsdurchsuchung des jungen Mannes auf .
    Was hat es damit auf sich?
    Sind die des Rätsels Lösung ?
    Dann wird wird noch ein Kollege von der Spusi überfallen und Rainers heißgeliebte Auto wird beschädigt , haben die Ermittler schon zu viel aufgedeckt?

    Die Autorin hat die einzelnen Orte und Begebenheit wieder fesselnd und bildlich beschrieben , die einzelnen Hergänge war nachvollziehbar .
    Es war wieder einmal ein Genuss mit Birte und Rainer zu ermitteln

  10. Sommerabend

    Ein neuer Fall für Birte Lohse und Rainer Speckmann. Dieses Mal geht es nach Büsum, wo die beiden recht provisorisch untergebracht werden.
    Lars Petersen, ein Krabbenfischer, wird tot auf seinem Kutter aufgefunden.
    Und er bleibt nicht der einzige Tote.

    Für mich war es nicht das erste Buch dieser Reihe und so konnte ich schon damit rechnen, dass innerhalb des Teams wieder geblödelt und damit alles etwas aufgelockert wird.
    Obwohl ich die Bücher von Nele Bruun allgemein sehr gern lese, war es mir hier teils etwas zu langatmig, gerade was die Ermittlungsarbeit angeht.
    Dennoch hatte ich gute Lesestunden und vergebe gern vier Sterne.

  11. EurekaPalmer

    Ein toter Krabbenfischer, ein ermordeter Matrose: ein neuer Fall für die Ermittler Birte Lohse und Rainer Speckmann.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Küstenatmosphäre kommt sehr gut im Setting zum tragen.
    Die Figuren sind authentisch und sympathisch.
    Der Fall ist knifflig. Zahlreiche falsche Fährten führen in eine andere Richtung, weg von der Wahrheit.
    Das Buch hat mir sehr gefallen. Klare Leseempfehlung.

  12. odile

    Der Tote im Kutter

    Im Hafen von Büsum wird der Fischer Lars Petersen tot auf seinem Krabbenkutter „Mary-Lou“ gefunden. Da die Umstände für ein Gewaltverbrechen sprechen, wird die Kripo Flensburg um Diensthilfe gebeten. Die Kriminalhauptkommissare Birte Lohse und Rainer Speckmann machen sich in seinem geliebten Oldtimer Benzi auf den Weg. Die beiden Polizisten, die auch privat ein Paar sind, stoßen in Büsum auf „Fisch, Diesel und Schweigen“ wie Rainer lakonisch bemerkt. Gut, dass ihnen die engagierte Ortspolizistin Leonie Kruse zur Seite steht. Die aktuell herrschende Hochsaison beschert Birte und Rainer nicht nur erschwerte Ermittlungen, sondern auch eine unkonventionelle Unterkunft. Doch spätestens als ein zweiter Toter entdeckt wird, spielt das keine Rolle mehr.

    Nele Bruun lässt ihr Ermittlerehepaar Birte und Rainer wieder ermitteln. Nach der Insel Föhr ist jetzt Büsum der Tatort. Wie immer hat mich das Geplänkel zwischen den beiden amüsiert und ihr Fall hat mich spannend unterhalten. Die Teile der Reihe sind unabhängig voneinander gut lesbar.

    Wer hatte ein Motiv den Fischer Petersen zu töten? Hat sein Mörder auch das zweite Opfer auf dem Gewissen oder suchen Birte und Rainer zwei Täter? Die Ermittlungen in der verschworenen Gemeinschaft der Berufsfischer erweisen sich als zäh. Zwar gab es immer wieder mal Streit untereinander, aber das scheint als Motiv zu schwach. Und der zweite Mord? Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Gewalttaten?

    Birte und Rainer sind erfahrene Ermittler, die sich sehr gut ergänzen und nahezu blind verstehen. Zwar herrscht oft ein schnodderiger Ton zwischen den beiden und im Team, doch dass ihre Partnerschaft beruflich wie privat gut funktioniert ist immer spürbar. Dieses Mal setzt sich Birte sogar für Benzi ein, was ihren Mann besonders freut. Auch Forensiker Justus Wilken ermittelt dieses Mal vor Ort und genießt die Zusammenarbeit mit Polizeimeisterin Leonie. ITler Tobi mit der Vorliebe für Energydrinks überzeugt erneut mit unermüdlichem Einsatz und erweist sich einmal mehr als unentbehrlich.

    Nele Bruun schreibt gewohnt lebendig und anschaulich. Sie gewährt uns Einblicke in die schwierige wirtschaftliche Situation der Berufsfischer, die mit ihrem Krabbenkutter genug Gewinn erzielen müssen trotz schwindender Fanggründe und stetig zunehmender Bürokratie. Die Nordsee spielt wie immer eine wichtige Rolle und auch Büsums Lokalkolorit kommt nicht zu kurz. Vor allem der Museumshafen hat es mir angetan.

    Dieser Fall erfordert viel Geduld. Die Ermittler profitieren sehr von der Ortskenntnis der Kollegin Leonie. Nach und nach lernen sie die Opfer und ihr Umfeld besser kennen und spüren Zusammenhänge auf. Nach einigen Wendungen gelingt es mit der Hilfe kryptisch anmutender Notizen die Verbrechen aufzuklären.

    Mich hat der Ausflug an die Nordseeküste wieder gut unterhalten. Büsums Museumshafen steht jetzt meiner Sightseeing-Liste.

  13. Marira

    Das Cover des Buches „Zwischen Mord und Ostsee -Tiefes Grab“ von Nele Bruun
    trägt die typische Handschrift der Autorin, dunkler Himmel, die obligatorische Möwe, der Leuchtturm und der in Hafennähe treibende Fischkutter passend zur Geschichte, die dieses Mal in Büsum spielt.

    Das Buch selbst ist in einfacher Sprache gut verständlich geschrieben und lässt den Leser schnell in die Geschichte eintauchen.

    Dieses Mal ermitteln wir zusammen mit
    Birte Lohse und Rainer Speckmann in Büsum. Lars Petersen, Krabbenfischer, wird tot auf seinem Fischkutter aufgefunden. Alles sieht nach Mord aus und Rainer und Birte werden – um sich den weiten Weg nach Flensburg zu sparen – im ehemaligen Bauamt auf Feldbetten untergebracht. Die Ermittlungen gestalten sich zäh, denn die anderen Fischer sowie das nähere Umfeld von Petersen äußern sich zunächst nur vage zu eventuellen Motiven. Merkwürdig ist jedoch, dass sein Matrosen-Lehrling Sönke Thom nicht zu erreichen ist. Doch dies erklärt sich kurze Zeit später als auch dessen Leiche in Hafennähe aufgefunden wird…
    Birte, Rainer sowie Justus aus der Forensik und Leonie vom Polizeiposten vor Ort treiben die Ermittlungen voran und werden selbst zum Opfer eines Zwischenfalls bei dem Justus niedergeschlagen und bei Benzi, Rainers geliebtem Auto, die Reifen zerstochen werden. Wem können die Ermittler glauben und wer führt sie bewusst an der Nase herum und was ist das Motiv für die beiden Morde und den Anschlag auf die Ermittler?

    Eine kurzweilige, erfrischende Jagd nach dem Täter beginnt, die beim Lesen einfach auch den ein oder anderen Schmunzler erlaubt und dennoch spannend bleibt.

    Gerne empfehle ich das Buch weiter

  14. clas_buecher

    Der brutale Mord am Krabbenfischer Lars Petersen führt das Ermittler- Ehepaar Birte Lohse und Rainer Speckmann ins beschauliche Büsum. Kaum beim Hafen angekommen beginnen die ersten Ermittlungen und Befragungen. Jedoch gestalteten sich die Befragungen schwieriger als gedacht, denn wirklich etwas gesehen will niemand. Die eingeschworene Gemeinschaft der Fischer hält sich auch redetechnisch sehr bedeckt. Um sich den weiten Weg nach Flensburg zu sparen ziehen Birte und Rainer kurzerhand ins Bauamt. Ausgestattet mit dem nötigsten, machen sich die beiden auf die Suche nach Lars Petersens Lehrling Sönke Thom, er scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Während die Ermittlungen nur schleppend von statten gehen wird im Hafenbecken eine weiter Leiche gefunden. Sönke Thom wird ermordet aus dem Wasser gezogen. Während sich beinahe jeder der Fischer verdächtig macht, nistet sich Forensiker Justus ebenfalls im alten Bauamt ein. Kurze Zeit später wird Justus selbst Opfer eines Anschlags, ebenso wie Rainers Benzi….. Wird es den Ermittlern gelingen dem Mörder das Handwerk zu legen bevor er erneut zuschlagen kann? Lest selbst….. Mir hat „Tiefes Grab“ sehr gut gefallen. Das Buch hatte ich fast in einem Rutsch durchgelesen, ich rätselte fleißig mit Birte und Rainer mit wer den der Mörder ist, jedoch war ich lange Zeit auf dem Holzweg und hatte den falschen im Verdacht. Der Schreibstiel liest sich sehr flüssig und spannend. Ich gebe es zu, die Fischer waren nicht meine die sind mir definitiv zu Wortkarg, aber Leonie, Justus, Birte und auch Rainer fand ich so symphytisch. Die Sticheleien zwischen Birte und Rainer waren so köstlich und ich musste mehrmals herzhaft ab den beiden lachen. Alles in allem ist „Tiefes Grab“ ein wunderbarer Küstenkrimi den ich sehr gerne gelesen hatte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  15. coutschy

    Das Ermittlerduo Birte Lohse und Rainer Speckmann sind wieder mit einem Fall beschäftigt.
    Ein Krabbenfischer wird auf seinem Boot gefunden und sein Lehrling tot aus der Nordsee gefischt.
    Die Fischerkollegen und Hafenarbeiter mauern gegenüber den Ermittlern.
    Und dann wird auch noch ein Anschlag auf sie ausgeübt.
    Ein guter Roman von Nele Bruun.

  16. scouter

    Tod im Hafen
    In Büsum, genau wie in anderen Häfen, war es schlecht um die Fischer gestellt, da die Fanggründe kleiner wurden und es mehr Fischer gab. Als dann eines Morgens der Fischer Lars Petersen tot auf seinem Boot gefunden wurde, ist das Rätselraten groß. Zur Unterstützung der örtlichen Polizei wurden Birte Lohse und Rainer Speckmann zur Unterstützung aus Flensburg geschickt. Die Ermittlungen laufen langsam an, da die Fischer nicht sehr gesprächig sind. Als dann noch der Lehrling von Petersen tot in eine Reuse gewickelt aufgefunden wird, scheint das Problem unter den Fischern größer zu sein.
    Der Küstenkrimi von Nele Bruun aus der Reihe zwischen Mord und Ostsee „Tiefes Grab“ spielt in Büsum in der Fischerszene. Dieses wird schon klar, wenn man sich das Cover betrachtet, das eine Szene aus dem Hafen zeigt mit einem Krabbenfischerboot. Auf einem ähnlichen Boot wird ein Mord verübt und das ist eine gute Verbindung zwischen Cover und Beginn des Krimis, so kann der Leser sich gut in die Szene einfinden. Im weiteren Verlauf wird das noch durch die Sprache der Autorin unterstützt. Sie baut auch in diesem Krimi wieder auf das bekannte Ermittlerpaar Loose/Speckmann die verheiratet sind und so ist es normal, was immer wieder kleine Wortgefechte zwischen den beiden stattfinden. Nicht immer ernst gemeint, aber sie lockern die Szenerie gut auf. Auch in sehr intensiveren Phasen sind die beiden gut aufeinander eingespielt und es braucht nur kleine Zeichen und sie unterstützen einander. Zwei weitere Charaktere sind der Forensiker Justus aus Flensburg und die Polizistin Leonie, die ebenfalls in diesem Fall ermitteln und auch ähnliche Verhaltensweisen aufweisen, wie die beiden der Kripo. Diese Duette lockern den Fall immer mal wieder auf. Die Story ist sehr authentisch, denn das Problem der Fischer und deren Umgang damit ist ein aktuelles. Die Spannung in den Krimi ist gut und auch während der Ermittlungsarbeit wird es nicht langweilig.
    Ich finde diesen Küstenkrimi sehr unterhaltsam und spannend und ich mag auch die regionalen Besonderheiten, die beschrieben werden.

  17. buecherwurm_01

    Ein toter Krabbenfischer in Büsum ruft das bewährte Ermittlerduo und Ehepaar Lohse / Speckmann in den Hafen der Nordseegemeinde, sie ermitteln wieder gemeinsam mit ihrem Team, einschließlich Kriminaltechniker und Pathologe. Sie treffen auf schweigsame Mitbürger, Freunde wie Konkurrenten, und müssen andere Informationsquellen suchen. Ein weiteres Mordopfer und in die Irre führende Aussagen erschweren die Ermittlungen. Kulinarisch können sie sich jedoch vor Ort austoben.

    Sich mit Thomas Herzberg abwechselnd, schreibt auch Nele Bruun an dieser Krimireihe. Ihr Schreibstil passt sehr gut zum Genre und auch zu Norddeutschland. Er ist angenehm zu lesen. Der Fall ist unabhängig von den anderen Bänden erzählt und kann somit auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Der Fall ist logisch aufgebaut und viele Wendungen sorgen für einen durchgehenden Spannungsbogen. Die Auflösung gibt es wirklich erst zum Ende des Buches. Wer eine unterhaltsame und kurzweilige Lektüre mag, ist hier genau richtig. Gerne empfehle ich diesen Krimi weiter.

  18. Reinschi

    Dies ist der zehnte Teil vom Küstenkrimi „Zwischen Mord und Ostsee“. Die Serie wurde von Nele Bruun und Thomas Herzberg geschrieben. Alle Bände sind abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.
    Der Schreibstil von Nele Bruun ist wieder leicht, locker und humorvoll. Der Spannungsbogen zieht sich durch den gesamten Krimi und man rätselt bis zum Schluss. Das Ermittlerteam Birte Lohse und Rainer Speckmann sind authentisch und sehr sympathisch. Man muss über die Zwei oft schmunzeln. Dies ist bereits ihr dritter Einsatz. Die Zusammenarbeit im kompletten Team ist super. Es ist alles sehr

  19. ech68

    Spannender Kriminalroman aus dem hohen Norden, der mit gut aufeinander abgestimmten Ermittlern aufwartet

    Mit diesem Kriminalroman legt die Autorin Nele Bruun ihren dritten Beitrag innerhalb der Krimi-Reihe „Zwischen Mord und Ostsee“ vor, die sie zusammen mit ihrem Kollegen Thomas Herzberg verfasst. Dabei warten die beiden Autoren jeweils mit eigenen Ermittler-Duos auf, so dass man die einzelnen Bände der Reihe unabhängig voneinander lesen kann.

    Man braucht daher auch keine Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden mit den Ermittlern Birte Lohse und Rainer Speckmann, um die Geschichte lesen und nachvollziehen zu können. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.

    Als die Leiche des Krabbenfischers Lars Petersen auf seinem Kutter entdeckt wird und ein Unfall schnell ausgeschlossen werden kann, reisen Birte und Rainer von Flensburg nach Büsum, um dort die Ermittlungen zu übernehmen. Da das Privatleben des Toten nicht viel hergibt, suchen die beiden Ermittler den Täter zunächst unter den anderen Fischern, unter denen es durchaus den einen oder anderen Konflikt gibt. Doch reicht das auch für ein Mordmotiv ? Und was hat es mit dem Verschwinden des angehenden Matrosen Sönke Thom auf sich, der seine Ausbildung auf dem Kutter des Toten gemacht hat ?

    Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und bietet dabei eine ausgewogene Mischung aus Krimihandlung und Lokalkolorit. Am Ende gibt es einen spannenden Showdown mit einer überraschenden, aber dennoch schlüssigen Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Vor allem das Zusammenspiel von Birte und Rainer, die nicht nur beruflich, sondern auch privat ein Paar sind, funktioniert sehr gut, die beiden ungleichen Ermittler sind mir längst ans Herz gewachsen.

    Wer auf spannende Kriminalromane aus dem hohen Norden steht, wird hier gut bedient und unterhalten. Für die weiteren Auftritte der Ermittler bleibt aber weiterhin noch ein wenig Luft nach oben.

  20. Ellischa

    Warum mussten die beiden sterben?
    Der Krabbenfischer Lars Petersen wurde tot aufgefunden. Kein einfaches Unterfangen für die beiden Ermittler Birte Lohse und Rainer Speckmann. Sie sind keine Einheimischen, sie stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Und dann ist auch ihnen Krabbenfischen und alles was dazu gehört unbekannt.

    Birte und Rainer sind auch privat verbandelt. Das finde ich gut gelungen eingebaut. Was mir etwas weniger gefällt, ist Rainers Liebe zu seinem Auto. Ich finde es mittlerweile ziemlich nervig, wenn man im 10. Band das Auto immer noch ein großes Thema ist. Eigentlich hoffe ich hier, dass die beiden von der Hauptuntersuchung getrennt werden.
    Ansonsten sind alle Protagonisten gut gezeichnet. Man hat direkt ein Bild vor Augen. Auch der Hafen ist gut beschrieben, ich rieche die Salzluft, ich rieche aber auch den Fisch. Es wird deutlich, wie hart das Leben ist.
    Die Ermittler folgen vielen Spuren und bleiben am Schluss doch an der richten hängen.
    Gut geschrieben, spannend von Anfang bis zum Schluss.
    Gerne mehr aus der Reihe.

  21. smile66

    Ich habe schon viel Nele Bruun Krimis gelesen und würde mich als Fan bezeichnen. Diesmal ist der Funke bei mir leider nicht vollständig über gesprungen. Eigentlich hatte ich mich gerade auf diesen Krimi gefreut, weil er in Büsum spielt und ich schon einige Male in Büsum im Urlaub war. Dabei habe ich besonders gerne die Krabbenfischer beim Einfahren in den Hafen beobachtet. Das Thema Nordsee, Fischerei und Hafen wurde auch sehr gut beschrieben und gerade unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Probleme der Nordseefischer bekam ich noch einmal einige Informationen, die mir so nicht bewusst waren. Es ist traurig, dass diese Berufsgruppe kaum das Geld zum Überleben verdient. Womit ich etwas gehadert habe war diesmal der Kriminalfall an sich. Zu viele einzelne Spuren verliefen im nichts, zu oft wussten die Ermittler am Ende des Tages nicht mehr als zu Beginn. Das war mitunter etwas müßig und nicht so spannend. Die Lösung des Falls war überraschend, so wie man es von Nele Bruun kennt. Die Ermittler an sich sind sehr sympathisch und das Setting wurde wirklich sehr bildlich und gut beschrieben, der Kriminalfall hätte etwas mehr Spannung vertragen können. Daher diesmal ausnahmsweise nur 4 Punkte.

  22. Michaela Finke

    Manche Orte wirken idyllisch – bis sie ihre dunklen Geheimnisse preisgeben. Genau dieses Gefühl hat mich in Tiefes Grab von der ersten Seite an begleitet.

    Der Fall rund um den ermordeten Krabbenfischer ist spannend aufgebaut und hält bis zum Schluss einige Überraschungen bereit. Besonders gefallen hat mir die authentische Atmosphäre im Hafen von Büsum. Ich hatte das Gefühl, den salzigen Wind zu spüren und selbst zwischen Fischkuttern und schweigsamen Fischern zu stehen.

    Birte Lohse und Rainer Speckmann sind für mich inzwischen ein eingespieltes Ermittlerduo, das mit Ruhe, Verstand und viel Menschlichkeit überzeugt. Die Ermittlungen entwickeln sich Schritt für Schritt, ohne Hektik, dafür mit einer stetig wachsenden Spannung.

    Ich mag an Nele Bruuns Krimis besonders, dass neben dem eigentlichen Mordfall auch die Menschen und ihre Geschichten Raum bekommen. Dadurch wirken die Figuren lebendig und glaubwürdig, und bis zum Ende war ich mir sicher, den Täter zu kennen – nur um dann doch überrascht zu werden.

    Wer atmosphärische Küstenkrimis mit sympathischen Ermittlern, einer glaubwürdigen Handlung und einigen unerwarteten Wendungen liebt, sollte sich Tiefes Grab nicht entgehen lassen.

  23. Chrisi26

    Das Buch ist einfach toll. Es ist super spannend, fesselnd. Der Schreibstil ist super und ich bin gut in das Buch gestartet, obwohl ich die Serie nicht kenne. Die Orte wurden sehr gut beschrieben und ich hatte das Gefühl selbst vor Ort zu sein. Eine klare Empfehlung für Krimifans!

  24. Martina56

    Dieser Roman von Nele Bruun führt uns nach Büsum. Dort wurde der Krabbenfischer Lars Petersen tot auf seinem Kutter aufgefunden. Das Ermittlerteam Birte Lohse und Rainer Speckmann stehen einer Mauer des Schweigens gegenüber. Die Fischer und Hafenarbeiter sind nicht bei der Aufklärung des Falls behilflich. Leider wird wenig später der Lehrling des Krabbenfischers tot aus dem Meer geborgen. Als dann auch noch merkwürdige Tabellen auftauchen, wird die Aufklärung immer mysteriöser. Der Autorin ist es wieder einmal sehr gut gelungen, die Menschen, die Landschaft und die schwierigen Umstände der Fischer zu schildern. Diese Fischer haben Schwierigkeiten mit ihrem Beruf ihr Leben zu finanzieren. Was schon sehr bedauerlich ist!

    Die Auflösung kam für mich ziemlich überraschend. Ein weiterer lesenswerter Roman dieser Autorin, der für eine angenehme Lesezeit gesorgt hat.

  25. Mele

    Inhalt
    Als der Krabbenfischer Lars Petersen eines Morgens tot auf seinem Kutter gefunden wird, stoßen die Ermittler Birte Lohse und Rainer Speckmann auf eine Mauer des Schweigens. Die Fischer reden nicht. Die Hafenarbeiter schon gar nicht. Und keiner will etwas gesehen haben.
    Als dann wenig später auch noch Petersens junger Matrose tot aus der Nordsee gefischt wird, ist klar, dass im Hafen von Büsum eigene Gesetze herrschen – und wer sie bricht, zahlt mit seinem Leben.

    Fazit
    Diesmal werden wir in die Welt der Fischer mitgenommen. Ich fand diese Krimi nicht so gut wie die Teile davor. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten. Von mir geht bzw es 3,5 Sterne.

  26. Aveline

    Mit viel Lokalkolorit
    Wie immer schreibt Nele Bruun flüssig und sehr spannend. Diesmal haben die beiden Ermittler es mit der Krabbenfischerei zu tun und die Fischer und die Hafenmitarbeiter sind eine eingeschworene und verschwiegene Gemeinde. Das Ermittlerduo Lohse und Speckmann klärt auch diesen Fall mit vielen lockeren Sprüchen, auch wenn der Täter dann doch erst ganz zum Schluss ermittelt werden kann.

  27. Lesewunder

    Tote Fischer und kein Motiv
    Das Ermittlerehepaar Birte und Rainer müssen dieses Mal den Mord an einem Krabbenfischer auf Büsum aufklären. Das Opfer war ein Eigenbrötler, der mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg hielt. Liegt hier ein Mordmotiv und warum jetzt und nicht früher ? Die Gemeinschaft der Berufsfischer bildet eine eigene Welt. Fremden gegenüber ist man misstrauisch und schweigt, auch gegenüber der Polizei.

    Weitere Brisanz erhält der Fall, als man den 19jährigen Sönke, den Auszubildenden des 1. Opfers, tot aus der Ostsee fischt. Gibt es einen Zusammenhang oder treiben zwei Mörder ihr Unwesen ? Je mehr die Kommissare heraus finden, um so größer werden die Risse im Bild der heilen Inselwelt und hier findet sich dann doch ein Motiv für die Tat.

    Der Fall war spannend und ein Motiv lange Zeit nicht erkennbar. Die Autorin lässt zudem einige Informationen über den Fischereibetrieb einfließen, die für mich als Südlicht neu und interessant waren. Zudem war es für das Verständnis der Geschehnisse wichtig, weil ich nur so einige Wendungen verstanden habe. Der Krimi ist zwar kein knallharter Thriller, aber es gab einige körperliche Auseinandersetzungen, die sehr gut und lebendig beschrieben wurden. So ergibt sich eine gelungene Mischung aus Aktion und ruhigeren Momenten. Die Auflösung fand ich schlüssig und bei allem Verständnis konnte ich für den Täter kein Mitgefühl empfinden. Viele verschiedene Aspekte, die freudig erwarteten Kabbeleien zwischen Birte und Rainer, die ich sehr mag und die dem ganzen eine heitere Note geben und ein ungewöhnlicher Fall ergeben spannende Unterhaltung.

  28. ZumbaDani

    Nele Bruun und ihre Osteseekrimis, sind mir tatsächlich erst mit diesem 10. Band aufgefallen und wurde positiv überrascht.

    Küstenkrimis gibt es zu hauf und ähneln sich in Ihren Inhalten und Beschreibungen, sowie die Art der Cover und auch Schreibstil, dennoch erlebe ich immer wieder neue Erkenntnisse über den beschriebenen Ort, selbst wenn ich diesen nicht kenne.

    Hier wird viel Wert auf die Ermittlungsarbeit an sich und das Team gelegt, so dass dieses im Schwerpunkt gesetzt wird gegenüber der tatsächlichen Tat, so dass das Gefühl entsteht, selbst bei der Ermittlungsarbeit dabei zu sein und gleichzeitig auch an dem Leben des Team.

    Allen in allem ein gelungener Küstenkrimi

  29. venenorojo

    Für mich war es der erste Fall von Birte Lohse und Rainer Speckmann, und das, was mir besonders gefallen hat, war u. a., dass das Ermittlerduo auch gleichzeitig ein Ehepaar ist, was ein paar gelungene Wortwechsel mit sich bringt.
    Aber erst einmal zum Buch: Der nicht besonders beliebte Krabbenfischer Petersen wird tot auf seinem Kutter gefunden, und die Büsumer Fischerszene schweigt. Als noch ein zweites Opfer auftaucht, stellt sich die Frage, ob es nur ein Mörder oder doch gar zwei gibt.
    Ich mag Nele Bruuns Schreibstil sehr, da man ihn einfach flüssig und angenehm lesen kann. Es geht auch hier nicht um das große Blutvergießen oder Action in jedem Kapitel, sondern um detaillierte Ermittlungsarbeit. Da ich bereits mehrfach in Büsum war, fand ich diesen Roman ganz besonders interessant, denn Nele Bruun lässt grundsätzlich viel Flair aus den jeweiligen Tatorten einfließen, so dass man die Brise Meer (und in dem Fall Krabbenduft) quasi riechen kann.

  30. Lori

    Der Tote im Fischkutter

    Der zehnte Band dieser „Zwischen Mord und Ostsee – Küstenkrimi“-Reihe stellt dieses Mal die Ermittler Birte Lohse und Rainer Speckmann vor eine schwierige Aufgabe. In Büsum geht ein Mörder um, aber niemand will reden, keiner hat etwas gesehen.
    Warum wurde der Krabbenfischer Lars Petersen ermordet?

    Mir gefällt diiese Krimireihe sehr gut, was zum großen Teil auch an den Ermittlern und an den Handlungsorten liegt.
    Die Autorin Nele Brunn schildert nicht nur die Ermittlungsarbeiten, sie gewährt auch einen guten Blick auf das Umfeld der Opfer, der Menschen vor Ort und ihren Lebenssituationen und lässt ihre Leser am Leben der Ermittler teilhaben.

    Diese Mischung bringt viele spannende und interessante Lesestunden mit sich.

  31. Kitty007

    Tiefes Grab (Zwischen Mord und Ostsee) von Nele Bruun zieht einen wieder ab Seite eins in seinen Bann.
    Die Autorin schafft es mit ihrem bildnerischen, spannenden Schreibstil eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen, der den Leser sofort in die Geschichte mitnimmt.
    Man konnte sich die Schauplätze der Geschichte dadurch bildlich sehr gut vorstellen.
    Auch die Charaktere waren sehr facettenreich dargestellt und gut ausgearbeitet.
    Man konnte sich sehr gut in sie hinein versetzen.
    Der Leser tappt lange im Dunkeln, was die Identität des Täters angeht.
    Bis zum Schluss der Geschichte bleibt der Fall spannend und findet am Ende einen runden Abschluss.

    Alles in allem habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und empfehle die Geschichte gerne weiter.

  32. Anja

    Ein gelungener Krimi….

    Wieder einmal ein spannender Küstenkrimi von Nele Bruun. Ich muss sagen das Ermittlerteam ist sehr sympathisch und macht diese Krimi-Reihe für mich sehr attraktiv. Auch bei diesem Krimi gab es wieder sehr viele Verstrickungen und Wendungen, die mich immer wieder auf eine falsche Spur gelenkt haben. Somit blieb das Rätselraten für mich bis zum Schluss sehr spannend. Und da ich ein Kind der Küste bin, ist es für mich irgendwie noch schöner diese Krimis zu lesen. Von mir eine klare Leseempfehlung!

  33. queenie1277

    Ein sehr spannender und rätselhafter Küstenkrimi mit vielen Verstrickungen und Wendungen mit dem sympathischen Ermittlerduo Birte Lohse und Rainer Speckmann.
    Definitiv für alle Krimifans und Fans von Nele Bruun zu empfehlen.

  34. Kirchner22

    Spannende Handlung,falsche Fährten,eine Mauer des Schweigens der Fischerkollegen der Opfer.Aus gutem Grund,den anscheinend muss jeder dran Glauben der das Schweigen bricht.Viel Arbeit für das symphatische Ermittlerdou Lohse und Speckmann.

  35. KerMeliest

    ⭐⭐⭐⭐⭐

    *Tiefes Grab – Büsumer Hafenkrimi* ist bereits der zehnte Band der Reihe *Zwischen Mord und Ostsee*. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen und kann problemlos unabhängig gelesen werden. Trotzdem würde ich die gesamte Reihe empfehlen, denn sie lohnt sich wirklich.

    Für Birte Lohse und Rainer Speckmann ist es bereits der dritte gemeinsame Fall. Dieses Mal führt die Spur mitten in den Büsumer Hafen, wo ein Krabbenfischer tot auf seinem Kutter gefunden wird. Als kurz darauf ein weiterer Toter entdeckt wird, wird schnell klar, dass hinter der verschlossenen Gemeinschaft des Hafens mehr steckt, als zunächst zu erkennen ist.

    Ich war von Anfang an mitten im Geschehen. Die besondere Atmosphäre im Hafen, die Menschen, ihre Eigenarten und dieses Gefühl, dass jeder etwas weiß, aber niemand etwas sagt, haben mich sofort gepackt. Als Nordlicht kam mir vieles sehr authentisch vor. Die raue Art, die Sturheit und das Miteinander wurden für mich glaubwürdig eingefangen.

    Besonders gefallen hat mir, dass es viele mögliche Verdächtige gibt und man bis zum Schluss miträtseln kann. Immer wieder hatte ich einen anderen Verdacht, nur um ihn kurze Zeit später wieder zu verwerfen. Genau das wünsche ich mir von einem guten Krimi.

    Auch das Ermittlerteam ist mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen. Vor allem die junge Polizistin Leonie Kruse bringt durch ihre Ortskenntnis noch einmal eine interessante Dynamik in die Geschichte.

    Das Ende war schlüssig, überraschend und hat für mich perfekt gepasst.

    Wer atmosphärische Küstenkrimis mit sympathischen Ermittlern, glaubwürdigen Figuren und einer spannenden Handlung mag, sollte sich diese Reihe unbedingt ansehen. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall von Nele Bruun.

  36. vampiro007

    gut und spannend-aber mit einigen Längen

    Ich mag die beiden Ermittler und freu mich immer von Ihnen zu lesen, die Story ist gut und glaubwürdig aufgebaut, der Humor kommt auch nicht zu kurz-so hat man einen guten Roman für angenehme Leseabende. Teilweise fand ich es ab und an mal etwas zäh was die Ermittlungen angeht, aber die Story an sich ist wie immer abwechslungsreich und daher wünsche ich viel Freude beim lesen

  37. lesenmachtgluecklich

    Ein neuer Küstenkrimi um Birte Lohse und Rainer Speckmann von Nele Bruun, der zwar mit den bekannten Ermittlern daher kommt, doch durch den neuen Fall, den die zwei mit ihrem Team lösen müssen, ebenso spannend ist, wie die bisherigen Fälle.

    Obwohl es eine Reihe ist, kann man auch immer zwischendurch einsteigen, da die Fälle immer von Anfang an aufgebaut werden. Für mich ist es unterhaltsamer, wenn ich Charaktere schon kenne und sie wieder“sehen“ kann. Aber das sollte jeder für sich entscheiden.

    Wie in den vorherigen Bänden, stockt die Ermittlung zunächst, bis eine neue Entwicklung schnell zu neuen Erkenntnissen und neuen Wendungen führt, sodass man sehr gut miträtseln kann.

    Mir gefallen die Schauplätze und die ganz eigenen Charaktere an der Ostseeküste.

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